Klaus Huber

Bezeichnung Wert
Titel
Klaus Huber
Medienart
Sprache
Reihe
Reihenvermerk
H. 137/138
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
181 S.
ISBN10
3-88377-888-5
ISBN13
978-3-88377-888-4
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Klaus Huber »Wie die meisten Persönlichkeiten in der Musik der Nachkriegszeit ist Klaus Huber der Einordnung in eine Schublade nicht entgangen. Je unbekannter ein Mensch und seine Musik sind, desto leichter ist es, eine eindimensionale Figur zu schaffen, angefüllt mit den üblichen, pflichtgemäß beifälligen stilistischen und moralischen Klischees; ganz anders ist es für die unter uns, die in der glücklichen Lage sind, zu einem weiteren Spektrum seines kompositorischen und kritischen Engagements Zugang zu haben: die volle Intensität, Offenheit und (…) Komplexität seiner historischen Position wird dann sogleich erkennbar. Obwohl er niemals seine Verwurzelung sowohl in der mittelalterlichen als auch in der seriellen Kompositionspraxis verleugnet hat, hat er es vermieden, auf eine marktgängige Ansammlung von stilistischen Merkmalen festgelegt zu werden, weil jedes seiner Werke eine höchst individuelle Antwort auf eine klar fokussierte und technisch genau ausgefeilte Reihe von Sachverhalten ist und zugleich auch ein präzises, stets erneutes Nachdenken über das Verhältnis der zeitgenössischen Musiksprachen zur realen, unvollkommenen Welt.« (Brian Ferneyhough) Ausgehend von diesen Überlegungen interpretieren und analysieren die Beiträger Individualität, Offenheit und Intensität des komplexen musikalischen Schaffens von Klaus Huber.
Weiterführende Links