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      <marc:subfield code="a">Autor &lt;Deutschland&gt;</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">„Rosa, Hektor, Gwenluise“ – nein, das sind nicht typische Namen von Kindern aus Wien Neubau oder Berlin Prenzlauer Berg, sondern von Vampiren! Nadia Budde stellt sie auf die erste Seite ihres neuesten Streichs und ergänzt Rosa, Hektor, Gwenluise“ wohlklingend um – „Riese“! Der wiederum wird auf der nächsten Seite aufgegriffen und verkleidet: „Im Kleid, im Anzug, im Mantel – Tarantel“. Das Déjà-vu ist Absicht. Rund 20 Jahre nach Erscheinen des mittlerweile zum Bilderbuchklassiker avancierten „Eins zwei drei Tier“ gibt es nun ein Reboot unter gruseliger Prämisse. Nadia Budde hält sich an ihr Erfolgsrezept des seitenverbindenden Reims und gruppiert die Wesen der Nacht zu rhythmischen Viererreihen: „Launisch, fröhlich, nett – Skelett“. Dabei werden sowohl fiktive Figuren der Nacht, als auch gefürchtet Tiere wie Hornisse, Hai und Fledermaus in Leserichtung gereiht. Und mit Namen, Eigenschaften oder Accessoires versehen. Die pointierten Bildwitze geraten dabei fast schon philosophisch: Das klassische Ungeheuer etwa wird erst als dreiköpfiger Zerberus, dann als eleganter Dandy und schließlich als Kopfhörer tragender Hipster inszeniert – „damals, gestern, heute – Leute“! „Eins zwei drei Vampir“ ist noch lustiger als das Original. Weil Horrorgestalten ja nur selten lustig sind und Nadia Budde ihnen mit ihrem typischen Krakelstrich jedes Grauen nimmt. Das muss man erst mal schaffen, einer 6-äugigen und 8-beinigen Tarantel einen solch naiven Liebreiz anzuzeichnen! Und so gerät die letzte Seite, auf der ein Monster schmunzelnd unter dem Kinderbett winkt, fast schon zum schönen Versprechen: „Da dort hier – bei dir“ …</marc:subfield>
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