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      <marc:subfield code="a">Autor &lt;Deutschland&gt;</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die Chronik des verpassten Glücks</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Eine familiäre Spurensuche, die in eine Welt voller ungenützter Chancen führt. (DR) Richard Warlo, von Beruf Insektologe im Kölner Zoo, findet auf dem Dachboden vergilbte Schwarz-Weiß-Fotos, die seinen bereits verstorbenen Ziehvater in einer SS-Uniform zeigen. Der polnischstämmige Pawel war der Held in Richards Kindheit: Ein draufgängerischer Tänzer und Abenteurer, der aber seine Frau und zwei kleine Kinder zurückgelassen hat, als er von Polen nach Deutschland geflohen ist. Richard sucht bei Pawels Ehefrau Oliwia, ihrer introvertierten Tochter Lucyna und ihrem verwahrlosten, todunglücklichen Sohn Marcin nach Antworten auf seine Fragen, doch deren Hilfsbereitschaft hält sich sehr in Grenzen. Oliwia ist todkrank, scheint aber als Einzige das Geheimnis um ihren Ex-Mann Pawel zu kennen. Peter Hennings Buch ist voller trostloser Figuren, denen die Geschehnisse der Vergangenheit den Blick auf das Glück der Gegenwart verstellen. Aber der Autor lässt die LeserInnen nicht in dieser Tristesse zurück. Seine zentrale Frage ist, wie es wäre, ohne die Last der Vergangenheit zu leben, und stattdessen das kleine Glück des gelungenen Moments auszukosten. Henning stattet seinen durchaus empfehlenswerten Roman mit einem positiven, fast beschwingten Ende aus. In diesem Drehen der Geschichte vom Düsteren und Tragischen hin zu einer lebensbejahenden Botschaft liegt ein Großteil der Qualität dieses Buches.</marc:subfield>
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