Der letzte Held von Sunder City

Bezeichnung Wert
Titel
Der letzte Held von Sunder City
Medienart
Person
Verlag
Jahr
ISBN13
978-3-426-52616-3
Schlagwort
Annotation
Das Setting ist ausgesprochen interessant, die Umsetzung leider weniger. (DR) Was passiert mit mythischen Wesen, wenn die Magie aus der Welt verschwindet? Wenn Riesen ihr enormes Gewicht nicht mehr tragen können und Elfen und Vampire von ihrem Alter eingeholt werden? Die Magie ist verschwunden aus Sunder City und Protagonist Fetch Phillips fühlt sich dafür verantwortlich. Im Auftrag des Direktors einer Schule für ehemals magische Wesen soll er den Vampir Professor Rye, der unter seinen Schülern als besonders beliebt gilt, suchen. Leider bedient sich Arnold dabei vieler Klischees. Der "Mann für alles" ist von Schuldgefühlen zerfressen, lässt sich verprügeln und scheint von Whiskey zu leben - obwohl man davon in seinen Handlungen nichts merkt. Arnold hat auch eine Vorliebe für bizarre Metaphern: "Meine Stiefel saugten an dem Schlamm wie hungrige Hunde an einem Löffel Erdnussbutter." Und auch der Übersetzer hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. So muss man etwa von "einer bronzenen Statue des geräumten Sir William" lesen und mehrmals drängt sich der Verdacht auf, dass hier manchmal wortwörtlich aus dem Englischen übersetzt wurde. Der Roman ist das Debüt des australischen Schauspielers Luke Arnold, der vor allem mit der Rolle des Long John Silver in der Serie "Black Sails" bekannt wurde.

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