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      <marc:subfield code="b">Schändet nicht, gottgewollt oder doch ein Unrecht? Armut in der Kinder- und Jugendliteratur</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Produktbeschreibung&lt;br/&gt;Armut schändet nicht, lautet ein altes Sprichwort, das noch heute geläufig ist und in Deutschland bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Verbreitung fand. Und das auch auf Seiten der von Armut Betroffenen selbst, die sich mit diesem Spruch ihre Würde nicht nehmen ließen, sich letztlich aber auch meistens mit der desolaten Situation abfanden. Damit in Zusammenhang steht ein theologisch determiniertes Armutsverständnis, das lange Zeit als gottgewollt angesehen wurde, dem man mit Mitleid und Mildtätigkeit begegnete. Das bezog sich vor allem auf die Kirchen und Wohlhabenden, aber auch, wer wenig besaß, gab davon noch etwas ab. Gleichzeitig zeigt die historische Armutsforschung, dass Armut stets mit Angst, Ausgrenzung und Repression verbunden war und man den Betroffenen vielfach Faulheit unterstellte.&lt;br/&gt;Armut und soziale Ausgrenzung sind inzwischen ein multidisziplinäres Forschungsfeld, das längst nicht mehr nur menschliche Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Wohnraum und Gesundheit in den Blick nimmt, sondern auch Armut hinsichtlich Erziehung, Bildung, Kulturelle Teilhabe und Rechte. Diese verschiedenen Ausprägungen materieller und immaterieller Armut gehen oft mit Scham einher, worunter auch viele Kinder und Jugendliche leiden, die diskriminiert werden und sich stigmatisiert fühlen.&lt;br/&gt;Das vorliegende Heft versucht aufzuzeigen, wie das Thema Armut in den vergangenen 250 Jahren in der Kinder- und Jugendliteratur (KJL) aufgegriffen wurde, ob sich Beschreibungen individueller Lebenslagen und Ursachen von Armut finden, wie die Reaktionen der Gesellschaft aussehen und welche Bewältigungsstrategien Arme und Ausgegrenzte selbst entwickeln. Neben dieser sozialgeschichtlichen Perspektive galt es, das Gattungsspektrum systematisch in den Blick zu nehmen, wobei der Bereich der Lyrik leider außen vor bleiben musste.&lt;br/&gt;(Aus dem Editorial von Petra Josting)</marc:subfield>
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