Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll
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Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll
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Jedes Kind liebt es zu malen, genießt seine bunten Spuren auf dem Papier - solange bis wir Erwachsenen anfangen, sein Bild zu deuten, zu loben, zu verbessern oder gar zu benoten. Denn dann malt das Kind, was wir sehen wollen, und seine ursprüngliche Lust am Spiel mit Farben und Formen geht allmählich verloren. Es gerät in eine Abhängigkeit, aus der es sich nicht mehr lösen wird. Anders im Malort von Arno Stern, einem Raum der Geborgenheit, in dem sich Kinder frei von Erwartungen erleben. Dort fiel Stern auf, dass alle - ist der kunsterzieherische Ballast erst abgeworfen - ganz ähnliche Figuren malen: Ein bildnerisches Gefüge zeigt sich, das wie das Erproben des aufrechten Ganges programmiert und allen Menschen gemein ist. Erinnerungen an die Zeit vor unserer Geburt lassen sich so ausdrücken - und wer dergestalt zu seinen verlorenen Anfängen zurückkehren kann, der erstarkt daran. Arno Sterns Erkenntnisse treffen sich heute mit denen der Epigenetik, Hirnforschung und Embryologie. In seinem Buch zeigt er eindrücklich illustriert, wie Kinder malen, wenn man sie denn lässt - und was das in ihnen auslöst.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Stadtbücherei Infothek - Mediathek Waidhofen an der Thaya |
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