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      <marc:subfield code="a">Neunjähriger Krieg</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Geschichte 2023 / 10</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Irland gegen England – Der ewige Kampf um die Freiheit</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">sie trug gelbe, verwelkte Blumen im Arm: die Bronzestatue einer abgemagerten, in Lumpen gehüllten Frau, die sich mit hohlem Blick an ihre wenigen Habseligkeiten klammert. Ich bin ihr dieses Frühjahr auf einer Irland-Reise nahe dem Stadtzentrum Dublins begegnet, wo sie zusammen mit fünf weiteren lebensgroßen Figuren ein Ensemble bildet, das nicht nur mich bewegt hat. Immer wieder machten Passanten vor dem „Famine Memorial“ (Hungerdenkmal) halt, gingen sichtlich beeindruckt zwischen den gespenstisch blickenden Statuen umher, berührten sie, schossen Fotos. Und bald, so war ich mir sicher, wird ihnen wieder jemand frische Blumen bringen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das 1997 errichtete Mahnmal erinnert an eine Zeit, die den Iren bis heute präsent ist: die Hungerkatastrophe von 1845 bis 1849, die geschätzt einer Million Menschen das Leben kostete und das Verhältnis zu England wohl endgültig zerrüttete. Denn die Regierung in London sah dem Massensterben ihrer irischen Staatsangehörigen weitgehend untätig zu.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts errang der Großteil der Grünen Insel dann die Unabhängigkeit – nach 800 Jahren Fremdherrschaft, die bis heute nachwirkt. Nicht nur in Form von Denkmälern. Trotz aller Distanzierung von England pflegen die Iren immer noch einen Lebensstil, der dem englischen auffallend ähnelt, vom üppigen Frühstück über die absurd unpraktischen, undichten Schiebefenster bis zu den herrlich traditionellen Pubs.</marc:subfield>
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