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      <marc:subfield code="a">Formsprachen biografischer Graphic Novels</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Erzählwerk</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Erinnerungen als Lebensgeschichte</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Anna Frank</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Klaus Doderer zum 95 Geburtstag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Judith Kerr</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die moderne persische Kinder</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">kjl&amp;m 2020 / 02, 72. Jg.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Lebensgeschichten – Biografisches Erzählen in der Kinder- und Jugendliteratur</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">München</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Biografien werden im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft verortet. Lange wurden sie als Sache der Geschichtswissenschaft betrachtet, was vor allem damit zusammenhing, dass man in der Vergangenheit lediglich historische Größen biografierte (Staatsoberhäupter, Könige, führende Persönlichkeiten aus Militär, Politik, Kirche etc.), und diese waren bis auf Ausnahmen wie z. B. Königin Luise allesamt Männer. Die Personen galten als Vorbilder, hatten somit eine Vorbildfunktion und sollten ihre jugendlichen Leser*innen zu nachahmenswertem Verhalten animieren. Diese Funktion haben sie jedoch seit Langem nicht mehr. Statt dessen geht es darum, im Zuge der Auseinandersetzung mit einer biografierten Person, ihrer Zeit und ihrem Werk Orientierungen für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit anzubieten, Nähe und gleichzeitig Distanz zu entwickeln. Es ist keine einfache Aufgabe für Biograf*innen, die – wie Alina Wanzek in ihrem einführenden Beitrag schreibt –, stets eine Balance zwischen Wahrheit und Fiktion, Subjektivität und Objektivität wahren zu müssen. Denn Biografien sind grundsätzlich eine subjektive Interpretation und damit eine Konstruktion gelebten Lebens.&lt;br/&gt;In der Bundesrepublik fand zunächst nur zu Beginn der 1960er-Jahre eine Auseinandersetzung mit Biografien für Jugendliche statt. Das änderte sich kurzfristig, als Frederik Hetmann für seine Che Guavara-Biografie 1973 der Deutschen Jugendliteraturpreis verliehen wurde. Doch erst seit den 1980er-Jahren, als mehrere Verlage Biografien für Jugendliche veröffentlichten und damit das Spektrum der biografierten Personen immer größer wurde, stieg das Interesse in der KJL-Forschung und Literaturdidaktik. Inzwischen richtet sich die Gattung an Kinder und Jugendliche gleichermaßen, entsprechend vielfältig ist das Angebot.&lt;br/&gt;Das vorliegende Heft vermittelt einen Einblick in die aktuelle theoretische, historische und systematische Biografienforschung.</marc:subfield>
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