Nationalismus, Rassismus, Krieg
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Nationalismus, Rassismus, Krieg
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| Medienart | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
41
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| Ort |
Zürich
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| Umfang |
208 S.
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Die Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien in Westeu-ropa stärken den aggressiven Nationalismus, sie tragen aber auch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit weit in die Mitte der Gesellschaften hinein. Der Ausgang der dänischen Wahlen gilt hier ebenso als aktueller Beleg wie die ersten Vorwahlauseinandersetzungen in Deutschland. Im vorliegenden Band wird daher nicht nur der Zunahme rechtsextremer Netzwerke in Europa Augenmerk ge-schenkt, sondern auch den Verquickungen von Standortnationalismus und Migrationspolitik (Stichwort: Greencard) sowie einem reaktiven Nationalismus in der Arbeitswelt als Nährboden für neuen Rechtsextremismus. Diskutiert werden Gegenstrategien für die Gewerkschaften (die ebenfalls nicht geringe Probleme mit Rechtsentwicklungen aufweisen) sowie der Politik auf nationaler und europäischer Ebene. Unmittelbaren Bezug zu den Anschlägen vom 11. September nehmen ein Beitrag über Geldwäsche und Terrorismusbanking, Reflexionen zum Zusammenhang von Nationalismus und Krieg sowie eine pointierte Stellungnahme der indischen Schriftstellerin Roy Arundhati zur ambivalenten Politik der USA in Afghanistan sowie der zweifelhaften "Terrorismusbekämpfung" durch eine Militärintervention. Der Terrorismus sei das Symptom und nicht die Krankheit. Er habe auch kein Heimatland, sondern sei "ein supranationales, weltweit tätiges Unternehmen wie Coke, Pepsi oder Nike", das sich nicht mit Bomben besiegen lasse, so die Autorin. Hans Holzinger
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| ISSN |
14200945
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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