Zum Beispiel Giftmüll

Bezeichnung Wert
Titel
Zum Beispiel Giftmüll
Medienart
Person
Verlag
Ort
Göttingen
Jahr
Umfang
96 S.
Schlagwort
Annotation
PZ 4/91*514 "Müllexport ist die schäbigste Variante von Wirtschaftsbeziehungen." Unter diesem von Greenpeace stammenden Motto widmen sich Grefe und Bernstorff diesem zunehmend wichtigen Thema im Spektrum der Umweltdiskussion. Um "Sondermüll" loszuwerden, nützen die Industrieländer die Devisenknappheit der Dritten Welt, wie bis vor kurzem auch des Ostens, um ein Problem beim Schwächeren abzuladen. Mindestens 170 Mio. Tonnen hochgiftiger Abfälle wurden nach einer Greenpeace-Schätzung alleine seit 1986 auf die Reise geschickt. Händler, Makler, Reeder und Konsulenten profitieren von Armut und Informationsmangel der Entwicklungsländer, die oft nicht wissen, welche Zeitbomben sie sich da einhandeln. Reicht das angebotene Geld nicht aus, werden Waffen offeriert. Das Buch belegt die Situation mit zahlreichen Beispielen aus verschiedenen Weltgegenden und informiert über vielfach kaum beachtete Rechtsvorschriften. An Lösungsansätzen werden Müllvermeidung, Recycling, neue reststoffarme Produktionsverfahren sowie ein grundsätzliches Verbot jeglichen Müllexports genannt.