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      <marc:subfield code="a">Die Gräfin von Parma</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Der unter dem Titel "Ein Herr aus Venedig" 1943 erstmals in deutscher Sprache erschienene, von der Unberechenbarkeit und Vergänglichkeit der Liebe handelnde Roman hat einen in jeder Weise schillernden Helden: Giacomo (Casanova) ist der Herr, der - den Bleikammern Venedigs entkommen - mit dem eher unheiligen Mönch Balbi im Schlepptau in Bozen heimlich Rast macht. Sein leichtsinnig-lässiger Umgang mit Geld und Frauen spricht sich bald herum, auch bei seinem Erzfeind, dem alternden Grafen von Parma, dessen blutjunge Gemahlin Francesca offenbar die einzige Frau war, die Giacomo je etwas bedeutete. Es kommt zu zwei für den Leser atemberaubenden Begegnungen: einmal zwischen dem eifersüchtigen Grafen und Giacomo, der mit diesem einen unerhörten Vertrag aushandelt, um Francesca von ihrer alten Sehnsucht zu heilen, zum anderen zwischen Francesca und dem Helden, deren offenes Liebesbekenntnis in brutale Kränkung umschlägt. Beide Szenen werden von kunstfertigen Monologen getragen, die den Leser die knisternde Atmosphäre zwischen je zwei Menschen erleben lassen, so wie wir dies bereits aus Marais "Die Glut" kennen. 

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