Die Konstruktion der österreichischen Staatsbürgerschaft im Spannungsfeld von Globalisierung und Migration
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Die Konstruktion der österreichischen Staatsbürgerschaft im Spannungsfeld von Globalisierung und Migration
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| Untertitel |
eine interdisziplinäre Analyse
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| Verfasserangabe |
Kerstin Lieb
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Graz
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| Jahr | |
| Umfang |
S. 124
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| Beigaben |
Zusammenfassungen (2 Blätter)
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| Fußnote |
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Die vorliegende Masterarbeit ¢Die Konstruktion der österreichischen Staatsbürgerschaft im Spannungsfeld von Globalisierung und Migration. Eine interdisziplinäre Analyseª beleuchtet mittels verschiedener geistes-, rechts- und sozialwissenschaftlicher Ansätze die gesellschaftspolitischen Dimensionen der Staatsangehörigkeit. Staatsbürgerschaft als Topos staatlicher Souveränität stellt ein wesentliches Element der Konstruktion eines Staates dar. Das juristische Konzept definiert die Beziehung zwischen Individuen und den staatlichen Strukturen und Institutionen. Phänomene wie Globalisierung und Migration fordern politische Entitäten heraus und stellen die klassischen Formen der Staatsangehörigkeit in Frage. Diese Arbeit beleuchtet die Interdependenz zwischen den Diskursen über die österreichische nationale Identität und den Konditionen der Mitgliedschaft in der vorgestellten politischen Gemeinschaft. Ausgehend von historischen Ereignissen, wie dem Prozess der Republikgründung, wird ein Bogen zu den aktuellen Paradigmen gespannt, die gesetzlich verankert sind und die Möglichkeiten zur Einbürgerung maßgeblich prägen. Diese Imperative erzeugen einerseits Kontinuität und vermeintliche Stabilität. Andererseits führen sie zu Brüchen und stellen im Kontext transnationaler Lebenswelten zunehmend Reibungspunkte dar. Die interdisziplinäre Studie analysiert die Folgen für das demokratische System und gesellschaftliche Machtkonstellationen sowie die Chancen für neue symbolische Bedeutungszuschreibungen und Identifikationen. Auf der Suche nach adäquaten Lösungsansätzen werden Methoden diskutiert, die eine pluralitätsadäquate Neudefinition des Nationenbegriffs unterstützen und gesellschaftliche Vielfalt im kollektiven Selbstbild verankern. Theoretische Positionen bieten einen Ausblick auf Alternativen zu traditionellen Praxen, die als Visionen für die Zukunft der Bürgerschaft fungieren können.
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