Verelendung durch Naturzerstörung
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Verelendung durch Naturzerstörung
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| Untertitel |
von den politischen Grenzen der Wissenschaft
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt/M.
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| Jahr | |
| Umfang |
267 S.
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| Schlagwort | |
| Annotation |
PZ 1/92*22 Bisher fehlt es nicht an Globalanalysen und Stretegieempfehlungen und Konzepten mittlerer Reichweite, die geeignet wären, Verelendung und Naturzerstörung abzuschwächen bzw. aufzuhalten. In Detaillanalysen geht es darum, auf welcher Datenbasis Aussagen getroffen werden und Prognosen über langfristige Entwicklungen zustande kommen. Auch die Rolle der Wissenschaftler im politischen Prozeß der Entscheidungsfindung steht zur Diskussion. Kritisert werden "Umweltmanager", die ihr Augenmerk ausschließlich aufintelligentere und effizientere Nutzung der verfügbaren Ressourcen richten, anstatt auf eine "intelligente Reduzierung der Bedürfnisse". Es ist laut Diefenbacher/Ratsch nicht sinnvoll, auf die Wissenschaft zu verzichten, sie kann Wahrscheinlichkeitsaussagen treffen und Handlungsperspektiven eröffnen. Voraussetzung durchgreifenden Erfolgs ist ein interdisziplinärer Ansatz. An den Beispielen Entwaldung, Ressourcenverbrauch und Verschuldung wird gezeigt, was im einzelnen zu leisten wäre. Eine der dringensten Aufgaben der Forschung sehen die Autoren in der öffentlichen Aufklärung und Bewußtseinsbildung, um Einsichten zu verbreiten und dadurch Druck auf Regierungen auszulösen.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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