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      <marc:subfield code="c">Hrsg. v. Ruth Masler ...</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zürich</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">Widerspruch</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">AutorInnen unterschiedlicher Disziplinen versammelt diese Jubiläumsausgabe der Schweizer Zeitschrift. Wer - dem Titel folgend - Beispiele alternativer Lebens- und Wirtschaftspraxis erwartet, wird eher enttäuscht sein. Die Mehrzahl der Beiträge konzentriert sich auf eine kritische Analyse der neoliberalen Hegemonie und fordert Widerstand dagegen - im Bereich der Lohnpolitik, der Migrationspolitik oder der Humanisierung der Arbeit. Wertvoll in diesem Zusammenhang sind die Reflexionen über die Entstehung einer "Neuen Linken". Konkrete Beispiele der Selbstorganisation von Frauen in El Salvador, Nigeria und Indien schildern Diane Elson und Jasmine Gideon in ihrem Beitrag über "Nutzen und Grenzen des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte von Frauen." Zu einem erweiterten Blick auf die Ökonomie lädt Luise Gubitzer ein, wenn sie diese in fünf Sphären unterteilt: Den "For Profit Sektor" ergänzt sie durch den Haushaltssektor, den Dritten (Non Profit) Sektor, den Öffentlichen Sektor (Staat) sowie den "illegalen Sektor" (von Schwarzarbeit bis Geldwäsche). "Wirtschaft ist und wirtschaften geschieht überall, wo und wenn für andere Menschen gearbeitet wird" (S. 27), so die Definition der Alternativökonomin, die eine Neukonzeption der alle Wirtschaftssektoren umfassenden Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung fordert. Elmar Altvater sieht in der Anpassung des Kapitalismus an ein Erneuerbares Energieregime eine tiefere und länger andauernde Revolution, als es die "französische oder russische waren" (S. 15). Radikale Dezentralisierung, wie sie etwa die Ansätze einer solidarischen Ökonomie in Lateinamerika verfolgen, wird, so der Politikwissenschaftler, den Kapitalismus nachhaltig verändern. Ansätze einer "regulierten Wettbewerbstrategie" skizziert Paul Oehlke in seinem Beitrag über "Arbeitspolitische Innovationen", die über herkömmliche Gewerkschaftsstrategien (z. B. Lohnrunden) weit hinausgehen. Erweiterte Wirtschaftlichkeitsverfahren, europäische Vorschlägen für soziale Unternehmensverantwortung, die revidierten OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen sowie internationale Bestrebungen zur Entwicklung von Human-, Sozial- und Umweltindikatoren nennt er als Zukunftsinstrumente für eine sozial-ökologische Rahmung des kapitalistischen Wirtschaftens.</marc:subfield>
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