Kindsein im 19. Jahrhundert am Beispiel der Schwabenkinder

Bezeichnung Wert
Titel
Kindsein im 19. Jahrhundert am Beispiel der Schwabenkinder
Untertitel
eine inhaltliche und didaktische Auseinandersetzung in der 2. Schulstufe der Primarstufe
Verfasserangabe
Katharina Ploner. MSc HS-Prof. Ostr. Mag. Dr. Josef Windegger
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Ort
Stams
Jahr
Umfang
41-PDF
Schlagwort
Annotation
Abstract
Als „Schwabenkinder“ werden jene Kinder bezeichnet, die aufgrund von Armut ihre Heimat verlassen mussten und in der Fremde als saisonale Arbeitskräfte dienten. Bei den „Schwabenkindern“ handelt es sich um die Töchter und Söhne armer Bauernfamilien aus Tirol, Vorarlberg, der Schweiz, Liechtenstein und Südtirol. Zahllose Kinder machten sich jedes Frühjahr zu Fuß auf den beschwerlichen Weg ins Schwabenland, ständig begleitet von unerträglichem Heimweh sowie der Ungewissheit und Angst, was sie in der neuen Umgebung erwarten würde. Die Kinder, im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren, wurden auf Kindermärkten an die örtlichen Bauern verkauft und waren ihnen somit für die kommenden Monate völlig ausgeliefert. Das Phänomen des „Schwabengehens“ vollzog sich über mehrere Jahrhunderte und dauerte bis in das 20. Jahrhundert an. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dem Schicksal der Schwabenkinder, zeigt Gründe für die jahrhundertelange Tradition dieser Form von Kinderarbeit auf und möchte Aufklärung über dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte leisten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss an die inhaltliche Auseinandersetzung in Form von Stundenbildern für die 2. Schulstufe der Primarstufe dargelegt. Die entstandenen Unterrichtseinheiten geben Antworten auf die Forschungsfrage dieser Arbeit, die wie folgt lautet: Auf welche Weise kann im Unterricht in der 2. Schulstufe der Primarstufe das Kindsein im 19. Jahrhundert am Beispiel der Schwabenkinder thematisiert werden?
Urheber
HS-Prof. Ostr. Mag. Dr. Josef Windegger, MSc
Altersbeschränkung
0