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      <marc:subfield code="a">Evolution</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zwischen Entropie und Selbstorganisation</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Perspektiven einer ökologischen Ökonomie</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">1994</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die traditionelle "Umweltökonomie" kann nicht mit einer "ökologischen Ökonomie" gleichgesetzt werden,denn die herrschende Lehre der Nationalökonomie orientiert sich schon seit Jahrzehnten am falschen naturwissenschaftlichen Konzept, nämlich an der klassischen Mechanik. In der Mechanik spielt nämlich der Faktor Zeit nur die Rolle eines Parameters. Grundsätzlich sind daher - ähnlich wie mechanische Bewegungen - auch wirtschaftliche Vorgänge umkehrbar. Alle vergangenen und zukünftigen Zustände sind folglich berechenbar und beliebig wiederholbar, auch für irreversiblen Vorgänge in Wirtschaft und Gesellschaft ist in diesem methodischer Rahmen kein Platz. Er taugt daher nicht zur Modellierung von Vorgängen in Wirtschaft und Gesellschaft, und schon gar nicht, wenn Aspekte der Umweltnutzung einbezogen werden, die ja durch Erschöpfbarkeit und zeitlich gerichtete Entwicklung gekennzeichnet sind. Als Ausweg aus dieser konzeptionellen Sackgasse wird in mehreren Beiträgen das dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik entlehnte Konzept der Entropie diskutiert, worunter kurz gefaßt die Tendenz zur "Entwertung der Energie" zu verstehen ist. Ein weiterer Kritikpunkt an der "mechanischen" Ökonomie ist ihr vom Ansatz her deterministischer Charakter. Denn õhnlich wie in der Biologie gibt es auch in der Wirtschaft keinen ex ante erkennbaren deterministischen "Königsweg" der Evolution. Entwicklung ist vielmehr stochastischer Natur, sie beruht auf Versuch und Irrtum. Die Entwicklungschancen für die Gesellschaft stehen dabei umso besser, je diversifizierter die Ausgangssituation ist, weshalb Diversität (Artenvielfalt, Vielfalt im ethnischen, sprachlichen, sozialen, geistigen und kulturellen Bereich) zu fördern sei. Dann bestünden die größten Chancen, daß es in Wirtschaft und Gesellschaft zu "Selbstorganisationsprozessen" kommt.</marc:subfield>
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