Die Rolle von Hochschulen in der Kooperation mit gesellschaftlichen Akteurlnnen im Rahmen der nachhaltigen Regionalentwicklung

Bezeichnung Wert
Titel
Die Rolle von Hochschulen in der Kooperation mit gesellschaftlichen Akteurlnnen im Rahmen der nachhaltigen Regionalentwicklung
Verfasserangabe
Jonas Jonathan Meyer
Medienart
Sprache
ger
Person
Verlag
Ort
Graz
Jahr
Umfang
S. 144
Fußnote
Kumulative Dissertation aus 5 Artikeln
Schlagwort
Annotation
Hochschuleinrichtungen kooperieren schon seit langem mit regionalen AkteurInnen, um Nachhaltigkeitsherausforderungen in Regionen zu begegnen. Dazu setzen sie nicht nur ihre traditionelle Forschungs- und Bildungsexpertise ein, sondern engagieren und vernetzen sich zunehmend strategisch in ihren Regionen. Damit erweitern sie ihre Rolle um jene als Treiber nachhaltiger und strategischer Regionalentwicklung in Zusammenarbeit mit betroffenen regionalen AkteurInnen.In dieser Arbeit wird ausgehend von der Diskussion schon existierender Regionalentwicklungsansätze ein Modell zur Operationalisierung der Rolle von Hochschulen in der nachhaltigen Regionalentwicklung als analytischer Rahmen vorgeschlagen. Regionale Kooperationsprozesse zur Lösung von gesellschaftsrelevanten Herausforderungen in Zusammenarbeit mit regionalen AkteurInnen sollen mit diesem Modell erarbeitet werden.Anhand dieses Modells werden die Aktivitäten des in Albanien und Kosovo implementierten Projekts ConSus (Connecting Science-Society Collaborations for Sustainability Innovations) und des in der österreichischen Region Obersteiermark West durchgeführten Projekts Brain Gain statt Brain Drain als Praxisbeispiele analysiert. Diese Projekte hatten das Ziel Kooperationen zwischen Hochschulen und regionalen AkteurInnen zu initiieren, um gemeinsam Lösungen zu spezifischen Nachhaltigkeitsherausforderungen zu finden.Die Ergebnisse zeigen, dass Hochschulen wichtige Impulsgeber für regionale Vernetzung und gemeinsame Forschungs- und Bildungsprozesse sind. Transdisziplinäre Kooperationen sind dabei insofern notwendig, als dass sie aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz der Fragestellungen und des Wissensaustauschs zwischen Hochschulen und Gesellschaft geeignet sind, um regionalen Nachhaltigkeitsherausforderungen zu begegnen.