Flucht über die Alpen
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Flucht über die Alpen
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| Untertitel |
wie jüdische Holocaust-Überlebende nach Palästina geschleust wurden
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| Verfasserangabe |
Hans-Joachim Löwer
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Bozen
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| Jahr | |
| Umfang |
320 Seiten
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| ISBN10 |
88-6839-539-8
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| ISBN13 |
978-88-6839-539-1
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Flucht über die Alpen : Wie jüdische Holocaust-Überlebende nach Palästina geschleust wurden / von Hans-Joachim Löwer
Der Holocaust und die Gründung Israels sind tatsächlich eng miteinander verbunden. Als Hitler sich erschoss und das Nazi-Reich zusammenbrach, setzten im zerstörten Europa gewaltige Flüchtlingsströme ein. Darunter ist einer, von dem wir gemeinhin nur wenig wissen. An die 250.000 Juden zogen in den Nachkriegsjahren kreuz und quer durch das zerstörte Europa: KZ-Überlebende, Widerstandskämpfer, Flüchtlinge aus dem Osten. Sie alle suchten eine neue Heimat, weil sie in ihrer alten nicht mehr leben wollten.
Ein großer Teil dieser Flüchtlinge wollte nach Palästina, ins Land ihrer biblischen Vorväter. Sie glaubten an die Vision des Zionisten Theodor Herzl, wonach die Juden nur dann sicher vor Verfolgung seien, wenn sie nicht mehr verstreut und als Minderheit, sondern zusammen und als Mehrheit in ihrem eigenen Staat lebten. Doch der Weg nach Palästina, zu jener Zeit noch britisches Mandatsgebiet, war so gut wie blockiert. Die Briten wollten keine jüdische Masseneinwanderung erlauben, weil sie ahnten, dass sie einen blutigen Konflikt mit den dort ansässigen Arabern zur Folge haben würde.
So suchten die Juden nach geheimen Wegen, um die Einwanderungssperre zu umgehen. Viele Routen führten über Frankreich und die Balkanländer. Die wichtigsten Wege aber verliefen über die Alpen. So wurde ein Hochgebirge, von Natur aus eher Barriere, zu einer riesigen Brücke. Von 1945 bis 1948 wurden schätzungsweise 50.000 Juden auf illegalen Wegen von Österreich nach Italien gebracht. Rund 25.000 von ihnen bestiegen dort heimlich, im Dunkel der Nacht, umgebaute Transportschiffe, um auf diese Weise nach Palästina, in das Land ihrer Träume, zu gelangen. Eine ganze Reihe von jüdischen Untergrundorganisationen organisierte diese Massenflucht durch den „Tiroler Trichter“.
Angaben aus der Verlagsmeldung Flucht über die Alpen : Wie jüdische Holocaust-Überlebende nach Palästina geschleust wurden / von Hans-Joachim Löwer „Hört auf zu weinen“ Die Rekonstruktion einer einzigartigen Fluchtbewegung Nach der Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg sucht der kleine Rest von Juden, der den Holocaust überlebt hat, nach einer neuen Heimat. Befreite KZ-Insassen, aus dem Untergrund aufgetauchte Widerstandskämpfer und Menschen, die jahrelang in Verstecken gelebt hatten, formen sich zu Flüchtlingsströmen, die quer durch das verwüstete Europa zogen. Viele von ihnen sind bereit, dem Kontinent für immer den Rücken zu kehren und begeben sich auf eine gefahrvolle Reise nach Palästina. Dieses Buch schildert die dramatischen Geschehnisse anhand von 45 chronologisch angeordneten Episoden, informiert über die Lager der Nachkriegszeit, das geheime Netzwerk der Fluchthelfer, die Routen über Alpenpässe nach Südtirol und von dort weiter zu den italienischen Häfen, wo im Schutz der Nacht die Schiffe nach Palästina warteten. Weltpolitische Ereignisse, die für die Schleuseraktionen eine entscheidende Rolle spielten, wie der Juden-Pogrom im polnischen Kielce, der Anschlag auf das King-David-Hotel in Jerusalem, das Schicksal der „Exodus“-Passagiere und der UN-Teilungsplan für Palästina finden dabei ebenso Beachtung und bilden den komplexen Rahmen Tipps: Komplexe historische Zusammenhänge werden packend und fundiert erzählt Umfangreiches historisches Bildmaterial Das erste Gesamtwerk zum Thema |
