Johann Strauss - Die Ära des Donauwalzers

Bezeichnung Wert
Titel
Johann Strauss - Die Ära des Donauwalzers
Verfasserangabe
Ingrid Schramm und Andrea Glatzer
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
S.l.] @
Jahr
Umfang
126 Seiten
ISBN10
3-99181-180-4
ISBN13
978-3-99181-180-0
Schlagwort
Softcover / Kunst
Johann Strauss
Radetzkymarsch
Donauwalzer
Die Fledermaus
Napoleon
Kaiser Franz
Maria Theresia
Joseph Lanner
Mozart
Beethoven
Richard Wagner
Wiener Kongress
Zar Alexander
Metternich
Kaiser Ferdinand
Kaiser Franz Joseph
Die Ära des Walzer-Königs
Josef Strauss
Eduard Strauss
Anna Strauss
Henriette Treffz
Todesco
Haslinger
Musikverleger
Casino Zögernitz
Dommayer
Sperl
Radetzky
Giuseppe Verdi
Pawlowsk
Temesvár
Arad
Revolution 1848
Bukarest
Budapest
Mór Jokai
Saffi
Barinkay
Dietmar Grieser
Sepp Stranig
Anatol Eschelmueller
Elisabeth Halvax
Wolfgang Lenhardt
Ingrid Schramm
Andrea Glatzer
Doris Kloimstein
Harald Serafin
Yvonne Gokesch
Leon Rauter
Hermann Rauter
Daniela Cravos
Johannes Wildner
Lieselotte Kirchner
Pero Novakovic
Eva-Maria Prilisauer
Franz Antel
Seefestspiele Mörbisch
Herbert Alsen
Marina Alsen
Ilse Fiedler
Gerti Pfeiffer
Kutschenmuseum Laa
Johannes Brahms
Anton Bruckner
Franz Liszt
Viktor Tilgner
Ringstraße
Ringstraßen-Barone
Johann Strauss Denkmal
Lili Strauss
Adele Strauss
Alexander Girardi
Theater an der Wien
Hofoper
Annotation
Johann Strauss Sohn trat nach dem Tod seines gefeierten Vaters aus dessen Schatten, um als Komponist etwas Neues, Atemberaubendes zu schaffen. In seiner Jugend präsentierte er sich als perfekte Kopie des Vaters. Immer fesch herausgeputzt in Frack und weißem Hemd mit Stehkragen, posierte er mit seiner Geige am Kinn. Schon Vater Strauss wusste, dass er glamourös wie ein Adeliger auftreten müsse, wenn er mehr erreichen wollte, als Geld mit dem Hut abzusammeln oder für ein warmes Essen zu spielen. Er ging das Wagnis ein, Eintrittsgeld für seine Konzerte zu verlangen. Ein revolutionärer Schritt für einen Unterhaltungskünstler, der sich damit auf die gleiche Ebene stellte wie die großen Musiker seiner Zeit. Die beiden Autorinnen Schramm und Glatzer entwickelt das Leben von Vater und Sohn erzählerisch aus den geschichtlichen Hintergründen der Habsburger Monarchie. Sie lüften das Geheimnis, wie es Johann Strauss Sohn gelungen ist, über seinen Vater hinauszuwachsen, um zum Komponisten der meistgespielten Musik der Welt zu werden. Gralshüter der Originalnoten des „Donauwalzers“ ist der Wiener Männergesang-Verein, der in der Monarchie eine Eliterolle spielte. Kaiser Franz Joseph nannte sie „seine lieben Hofsänger“. Professor Dr. Eduard Strauss, der Urenkel von Eduard Strauss, rückt höchst spannend einige Anekdoten aus dem Familienfundus in ein neues Licht. Eine Ärztin geht in der Anthologie der Frage nach, warum Johann Strauss kinderlos blieb, und stellt einen katastrophalen Gesundheitsbefund für das 19. Jahrhundert aus. Als Folge einer harmlosen Einmischung von Johann Strauss brach in seinem Haushalt ein „Krieg in der Küche“ los. Auch nach seinem Tod blieb Strauss eine schillernde Figur, die als Filmheld die Herzen der Kinobesucher eroberte. Aus diesem Grund schreckten die Nationalsozialisten in ihrem Rassenwahn auch nicht vor einer Urkundenfälschung zurück, um ihn zu einem Arier zu machen. Johann Strauss spielte eine große Rolle als Wegbereiter des Operettenfestivals in Mörbisch. Die Frage, ob die Strauss-Musik noch zeitgemäß ist, beantwortet Univ. Prof. Dr. Johannes Wildner gut begründet mit einem lauten "Ja".