Pannonische Streifzüge

Bezeichnung Wert
Titel
Pannonische Streifzüge
Untertitel
100 Jahre Burgenland - Pioniergeschichten und Anekdoten
Verfasserangabe
Ingrid Schramm und Andrea Glatzer
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
136 Seiten
ISBN10
3-99129-321-8
ISBN13
978-3-99129-321-7
Schlagwort
100 Jahre Burgenland
Habsburger
Pannonische Streifzüge
Prof. Dr. Ingrid Schramm
Andrea Glatzer
Pioniergeschichten
Anekdoten
Österreichisch-ungarische Monarchie
Ungarische Könige
Freischärler
Gründung eines Freischärler-Staates
Vertreibung der Juden aus Kittsee
Kaiserin Elisabeth
Schattendorf 1927
Landeshymne Burgenland
Märthyrerpriester durch die Bolschewiken
Abstimmung in Ödenburg (Sopron)
Roter Terror
Weißer Terror in Ungarn
Staatskanzler Karl Renner
Aufbau der 1. Republik
Kaiser Karl I.
Franz Joseph
Heiliger Martin
Österreichischer Erbfolgekrieg
Batthyany
Esterhazy
Franziskanerkloster Güssing
Kardinal Mindszenty
Romapolitik
Türkenbelagerung
Türkenherrschaft
Miklos Horthy
Sarajewo
Brigadier Alfred Nagl
Die Brücke von Andau
Ungarnkrise von 1956
Karl VI
Maria Theresia
Franz Liszt
Klara Köttner-Begnini
Umweltschutz
Horst Scheiblhofer
Janosch Fangl
Flugplatz Trausdorf
Minna Lachs
EU
Joseph Haydn
Abschiedssinfonie
Stephanskrone
Der Zigeunerbaron
Birgit Sarata
Luther
Krankenhaus Kittsee
Chotek
Sommerschule
Pinkafeld
Stekovics
Neusiedl am See
Eisenstadt
Eisenstadt 1921
Landeshauptmann Lentsch
Pressburg
Ungarische Revolution
1848
Medaillen Burgenland
Peter Steiner
Museum Bad Tatzmannsdorf
Schloss Artstetten
Falco
Pannonien
Softcover / Sachbücher/Geschichte
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Pannonische Streifzüge : 100 Jahre Burgenland - Pioniergeschichten und Anekdoten / von Ingrid Schramm und Andrea Glatzer Das Burgenland war vor hundert Jahren ein heiß umkämpftes Land, das die Ungarn nicht hergeben wollten. „Nie, nie, niemals“, wie es in einer Kampfparole hieß. Niemals würden sie ihr Deutsch-Westungarn aufgeben, das fast tausend Jahre unter ungarischer Herrschaft war. Der Kampf um Westungarn von 1919 bis 1921, die Bandengefechte der Freischärler, die Gründung eines eigenen Staates auf burgenländischem Boden werden in dem Buch vielschichtig dargestellt. Die beiden Autorinnen haben sich auf das Abenteuer eingelassen, die historischen Ereignisse von zwei Seiten zu betrachten – aus österreichischer und ungarischer Sicht – und sind dabei auf viele neue Erkenntnisse gestoßen. Der Versuch Kaiser Karls I., in Ungarn die Macht zurückzuerlangen, wird oft als Putsch dargestellt. Aus ungarischer Sicht erscheint nach der Wiedererrichtung der Monarchie im März 1920 Karl Habsburgs Rückforderung der Königsmacht verfassungsmäßig berechtigt. In den historischen Quellen fanden sich neue Sichtweisen zu den Lebensbedingungen der Roma. Sie waren im Osten Ungarns, auch unter osmanischer Herrschaft, als Waffenschmiede und Musiker gefragt. Sie spielten in den Kapellen der großen Adelshäuser und bei Festen. Auch auf die spannende Frage, weshalb sich die Österreicher jahrhundertelang als Deutsche gefühlt haben, haben die Autorinnen interessante Erklärungen gefunden. Das Burgenland ist das fröhlich lachende, feiernde Land, das die wilde, leidenschaftliche Herzenswärme aus Westungarn als Erbe mitgebracht hat. In Österreich hat das Land Karriere gemacht. Es ist das Land der Sonne geworden, ein selbstbewusstes Bundesland, das auf seinen Erfolg stolz sein kann.