Die Wirecard-Story

Bezeichnung Wert
Titel
Die Wirecard-Story
Untertitel
die Geschichte einer Milliarden-Lüge
Verfasserangabe
von den mehrfach ausgezeichneten Investigativ-Reportern der WirtschaftsWoche Bergermann/Ter Haseborg
Medienart
Sprache
Person
Auflage
Originalausgabe, 1. Auflage
Verlag
FBV
Ort
München
Jahr
Umfang
271 Seiten
ISBN10
3-95972-415-2
ISBN13
978-3-95972-415-9
Schlagwort
Wire Card
Finanzskandal
Geldwäsche
Panama Papers
Markus Braun
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Wirecard – Aufstieg und Fall eines Milliardenkonzerns : Von den mehrfach ausgezeichneten Investigativ-Reportern der WirtschaftsWoche / von Volker ter Haseborg, Melanie Bergermann Der Fall Wirecard ist der wohl größte Skandal der deutschen Dax-Geschichte. Verschwundene Milliarden, dubiose Partnerfirmen im Ausland und Manager mit schillerndem Doppelleben. Der langjährige Konzernchef Markus Braun sitzt in Haft, Ex-Vorstand Jan Marsalek ist auf der Flucht. Aufseher, Ermittler und Wirtschaftsprüfer sind blamiert, doch nicht nur das: Der Fall Wirecard ist eine Niederlage für den Wirtschafts-Standort Deutschland. Wie konnte das passieren? Dieser Frage gehen Melanie Bergermann und Volker ter Haseborg nach. Die Reporter der WirtschaftsWoche sind seit Jahren kritische Begleiter von Wirecard, haben in dieser Zeit ein wertvolles Netzwerk von Informanten aufgebaut und dokumentieren jetzt die facettenreiche Geschichte von Wirecard. Kaum ein Journalist in Deutschland war je so nah an der irren Geschichte um Braun, Marsalek und dem ganz großen Geld dran wie die beiden. Eine Geschichte, die Anfang der Nullerjahre beginnt, als Markus Braun unter fragwürdigen Methoden die Kontrolle über Wirecard übernimmt und das Startup zu einem weltweit tätigen Zahlungsabwickler umbaut. Doch der Aufstieg ist von dubiosen Geschäften und Vorgängen geprägt, darunter ein mysteriöser Einbruch und Kontakte ins Porno- und Glücksspielmilieu. Und je seriöser das Geschäft werden muss, desto schwieriger wird es. Doch Braun verkauft die Geschichte einer deutschen Tech-Hoffnung, das eine Art Tesla des internationalen Zahlungsverkehrs werden soll. Er spricht in Superlativen, formuliert immer steilere Ziele. Das gigantische Wachstum sollen ihm dubiose Geschäftspartner im Ausland bringen – heute ist zweifelhaft, ob es diese Geschäfte je gegeben hat. Das Konto, auf dem 1,9 Milliarden Euro hätten liegen müssen, ist leer. Braun ist zum Getriebenen seiner Prophezeiungen geworden. Seine tollkühne Wette auf die Zukunft – er hat sie verloren. Melanie Bergermann und Volker ter Haseborg zeigen einmalige Innen-Einsichten von Wirecard und erforschen, wie das Unternehmen mit seiner märchenhaften Internet-Wachstumsgeschichte alle blenden konnte.
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