Die Primadonna

Bezeichnung Wert
Titel
Die Primadonna
Verfasserangabe
Weissmann, Adolf
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Dresden
Jahr
Umfang
223 Seiten
ISBN10
3-95770-239-9
ISBN13
978-3-95770-239-5
Schlagwort
Annotation
Seit dem 17. Jahrhundert wurde die wichtigste Sängerin eines italienischen Opernensembles als Primadonna bezeichnet. Händel wollte im 18. Jahrhundert die Klangfarbe einer Sopranistin. So waren an seinem Opernhaus zwei Primadonnen angestellt. Dazu gehörten: Francesca Cuzzoni und Faustina Bordoni. Bei zwei nahezu gleichrangigen Sängerinnen wurde auch zwischen der Primadonna assoluta (italienisch: absolute Primadonna) und der ihr nachgeordneten Primadonna altra (italienisch: andere Primadonna) unterschieden. Die Primadonnen wurden im 19. Jahrhundert bei den Bürgern immer beliebter und verdrängten die Kastraten, die zum Ende des 18. Jahrhunderts nicht mehr an öffentlichen Opernhäusern singen durften, deren Gesang vorher die beliebteste Opernstimme war. Den wichtigsten männlichen Sänger bezeichnete man entsprechend als Primo uomo (italienisch: erster Mann). Primadonnen wurden seitens der Presse und des Publikums oft auch Diven genannt (italienisch: Diva = Göttin). Eine Primadonna war meist an einem Theater- oder Opernhaus fest angestellt und übernahm viele Hauptrollen, manchmal auch alle Hauptrollen der spielenden Stücke am jeweiligen Opernhaus.
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band
Illustrationsangaben
Illustrationen

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