Fragmentierte Vaterschaften

Bezeichnung Wert
Titel
Fragmentierte Vaterschaften
Untertitel
über die Liebe und die Aggression des Vaters
Verfasserangabe
Hans-Geert Metzger
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Frankfurt, M.
Jahr
Umfang
175 S.
ISBN13
978-3-95558-036-0
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Fragmentierte Vaterschaften : Über die Liebe und die Aggression der Väter / von Hans-Geert Metzger In der Vaterschaft – so die zentrale, psychoanalytisch entwickelte These des Buches – sind sowohl eine nahe, zärtliche wie auch eine grenzsetzende Haltung angelegt. Die Spannung zwischen diesen beiden Polen ist der Vaterschaft inhärent. Das Buch fasziniert durch seine Komplexität und bereitet den Weg zu einer integrierten Vaterschaft jenseits traditioneller Männlichkeit. Anhand von vielen klinischen und literarischen Beispielen zeigt Metzger die Bedeutung wie auch die Problematik von Vaterschaft heutzutage auf. Denn die Männer können sich nicht mehr auf ein sozial und kulturell geteiltes Vaterbild beziehen. Sie geraten zunehmend in den Konflikt zwischen gesellschaftlich geforderter Flexibilität und Selbstoptimierung und der Frage nach der Bereitschaft zur Bindung in einer Familie. An die Stelle der Verantwortlichkeit tritt oftmals der narzisstisch bestimmte Wunsch nach dem Ausleben eigener Bedürfnisse – auch auf Kosten der nächsten Generation. Das Vaterbild ist aufgespalten in sehr unterschiedliche Lösungen, die von der Verweigerung und der Verleugnung der Bedeutung für das Kind bis hin zur engagierten Vaterschaft reichen.
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