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      <marc:subfield code="a">Unfallverhütung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Notfall- und Krisenleitfaden für Schulen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Seminararbeit im Zuge des Krisen- und Suizidpräventionskurses im Kinder- und Jugendbereich ; [Leitfaden für empfohlene Handlungsweisen in schulischen Extremsituationen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Daniela Janisch. [Erstellt in Kooperation mit dem Landesschulrat für Steiermark, Abteilung Schulpsychologie, Bildungsberatung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">CM-Medienverl.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Angaben aus der Verlagsmeldung

Krisen- und Notfallleitfaden für Schulen : Leitfaden für empfohlene Handlungsweisen in schulischen Extremsituationen / von Daniela Janisch

"Kompetentes Handeln in Krisensituationen setzt voraus, dass man vorbereitet ist."
Prinzipiell kann davon ausgegangen werden, dass Krisen und Notfälle umso besser gemeistert werden, je

- klarer die Rollenverteilung im Vorfeld geregelt wurde
- detaillierter die Rollen definiert werden
- besser Notfallsituationen geübt wurden
- klarer die Durchsagen und Anweisungen sind
- konkreter die Schüler über das Geschehen informiert sind
- ruhiger und beruhigender das Handeln stattfindet
- besser die Teams vor Ort zusammenarbeiten
- zeitnäher Hilfsangebote eingebracht werden
- behutsamer die Rückkehr in den Alltag geschieht
- besser das Erlebte verarbeitet wird.

Wesentlich für das gute Meistern krisenhafter Ereignisse/von Notfällen ist das laufende Aktualisieren der Krisenteam- bzw. Notfallteam-, Gebäude-, und Schülerunterlagen, sowie das wiederholte Üben des Verhaltens in den hier genannten Extremsituationen.

In Schulen muss auf die Besonderheit der stark fluktuierenden Anwesenheiten des Großteils der Krisen-, Notfallteammitglieder in der Weise Rücksicht genommen werden, dass es für jede Position im Team zumindest einen Stellvertreter gibt, da sonst die Handlungsfähigkeit desselben vor Ort stark eingeschränkt wäre. Auch sollten Hausmeister, Schulwarte, Pfortenpersonal, Schülervertreter und Vertreter der Erziehungsberechtigten ins weitere Krisenteam miteinbezogen werden.

Idealerweise wird von der Polizei eine zentrale oder teilzentrale Stelle für schulische Belange eingerichtet. Dort sollten Unterlagen zu den verschiedenen Extremsituationen erhältlich sein, Fragen in polizeinahen schulischen Belangen beantwortet, realitätsnahe Übungen in Schulen angeboten, Ratschläge für eine gute Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften in schulischen Ausnahmesituationen gegeben und die Erwartungen der Polizei an die effektive Informationsweitergabe der Schulen an die Einsatzkräfte bei den unterschiedlichen Vorkommnissen klar definiert werden.

In dieser Arbeit wurden all jene außergewöhnlichen Ereignisse, die in Schulen auftreten können, aufgenommen, die für die gesamte Schulgemeinschaft potenziell gefährlich ist bzw. die zumindest einen Großteil dieser betrifft.

Zu beachten ist hierbei, die Zweiteilung der schulischen Extremsituationen. Einerseits handelt es sich um Naturkatastrophen und ungewollte Unfälle, die mehr oder weniger „unbeeinflussbar“ ihren Lauf nehmen – diese sollen im Folgenden Notfälle genannt werden. In solchen ist nur Schadensbegrenzung innerhalb der Schule möglich, aber keine Verhinderung im Vorfeld. Auf der anderen Seite liegen bewusst herbeigeführte, geplante (Gewalt) Handlungen vor, bei denen der „Unsicherheitsfaktor“ Mensch und dessen Psyche eine erhebliche Rolle spielen. In solchen Krisensituationen ist die Schule gefordert im Vorfeld Prävention und im Anlassfall selbst Intervention zu betreiben, um die negativen Auswirkungen so minimal als möglich zu halten.
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