Ihr gutes Recht als Patient

Bezeichnung Wert
Titel
Sänger als Schauspieler
Untertitel
zur Opernpraxis des 19. Jahrhunderts in Text, Bild und Musik
Verfasserangabe
hrsg. von Anette Schaffer ...
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
Bd. 5
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Schliengen
Jahr
Umfang
193 S.
ISBN13
978-3-931264-85-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Sänger als Schauspieler : Zur Opernpraxis des 19. Jahrhunderts in Text, Bild und Musik Musik im Sinn von Ausdruck durch den »Gestus der Musik« und Schauspiel im Sinn von Ausdruck durch die Möglichkeiten persönlicher physischer Präsenz und Zeitdramaturgie sind in den beiden Kunstgattungen Oper und Theater ein unabdingbares Gestaltungselement, ohne dessen Einsatz und dessen Beherrschung keine Wechselwirkung zwischen Ausübenden und Rezipienten, also Künstlerinnen, Künstlern und Publikum zu erreichen ist. Diese Überlegungen standen am Anfang des Forschungsprojekts »Sänger als Schauspieler« an der Hochschule der Künste Bern, dessen Ziel es war, die Veränderungen und Kontinuitäten in den Pariser Operninszenierungen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu untersuchen. Auch wenn das Schauspiel in erster Linie in seiner Bedeutung für die Oper im Fokus stand und sich mit der Bildenden Kunst bald ein drittes Untersuchungsfeld eröffnete, blieb die wechselhafte Beziehung zwischen Schauspielern und (Opern-)Sängern stets eine wichtige Orientierungsgröße: Welche Bedeutung hatten die schauspielerischen Aspekte für das Pariser Musiktheater? Welchen Einfluss hatten Schauspielpraxis und Bildende Kunst auf die Operndarstellerinnen und -darsteller jener Zeit? Welche Wechselwirkung bestand gegebenenfalls zwischen dem Kontext einer Inszenierung (Bühnenbild, Kostüme et cetera) und der Gestik? Die gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten sind in eine Tagung, die im Oktober 2010 stattfand, und die Beiträge in diesem Band eingeflossen. Da Anweisungen zur Rollendarstellung von Sängerinnen und Sängern mit schriftlichen Mitteln nur unzureichend festzuhalten sind und im Gegensatz zur musikalischen Notation für die komplexen visuellen Vorgänge auf der Bühne kein allgemeingültiges Schriftsystem entwickelt wurde, war die Herangehensweise an das Thema zwangsläufig interdisziplinär. Ebenso vielfältig waren die verwendeten Quellen. Neben Opernlibretti, »Livrets de mise-en-scène«, Gestiktraktaten, Schauspieltheorien, Rezensionen und Biografien bedienten sich die Forschenden zahlreicher weiterer Text- und Bildquellen zur Untersuchung der künstlerischen, technischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen und Produktionsprozesse von Opernaufführungen. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.editionargus.de
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