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| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
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| Untertitel |
Jahrbuch Bildung für nachhaltige Entwicklung 2018
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| Verfasserangabe |
Michael Schöppl (Red.)
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| Reihe | |
| Verlag | |
| Ort |
Wien
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| Jahr | |
| Umfang |
156 S.
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| ISBN10 |
3-900717-92-3
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| ISBN13 |
978-3-900717-92-6
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Für NationalistInnen ist Heimat das, was für KosmopolitInnen das Klima ist: etwas Schützenswertes. (S. 119) Damit beginnt der Klimageograf Mathis Hampel seinen Beitrag für das aktuelle Jahrbuch BNE des Forum Umweltbildung. Er spricht darin von der globalen CO2-Falle. Weil das Klima der Verortung entzogen und nur mehr als abstraktes, in Computermodellen berechnetes System behandelt und diskutiert wird, falle es schwer, so die zentrale These des Autors, politisch mit Klimaschutz zu punkten. Der Klimawandel, eine im Kern ethische, ökonomische und vor allem demokratiepolitische Herausforderung, wurde als administrativ-buchhalterisches CO2-Problem gedeutet: Wie können Emissionen bei gleichzeitiger Maximierung des Bruttoglobalprodukts (BGP) am effizientesten reduziert werden, um ein optimales Verhältnis zwischen BGP und Klimaschäden zu erreichen? (S. 121) Für die Menschen sei Klima aber immer noch das Wetter in unserer Erinnerung (S. 124), das abstrakte 2-Gradziel schaffe es daher nicht, Mehrheiten für eine Klimaschutzpolitik zu mobilisieren. Und noch mehr: Rechte Populisten punkten nun mit der Leugnung des Klimawandels: Sie sind den KlimaaktivistInnen einen entscheidenden Schritt voraus, denn sie ahnen, dass CO2 nie ein ausschlaggebendes Wahlmotiv sein wird. (S. 125) Anders formuliert: Wegen der steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre gehen wohl wenige auf die Straße, gegen weitere Flüchtlinge wären es derzeit wahrscheinlich viele.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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Bibliothek IRPB Salzburg der KPH - Edith Stein und Seelsorgeamt der ED Salzburg |
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