Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste

Bezeichnung Wert
Titel
Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste
Untertitel
ein Lichtbildvortrag
Verfasserangabe
Armin T. Wegner. Hrsg. von Andreas Meier. Mit einem Essay von Wolfgang Gust
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Göttingen
Jahr
Umfang
215 S.
ISBN13
978-3-89244-800-6
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste : Ein Lichtbildvortrag / von Armin T Wegner Der Völkermord an den Armeniern – Armin T. Wegners Augenzeugenbericht erstmals veröffentlicht. Als Sanitäter im Ersten Weltkrieg sieht Armin T. Wegner den Flüchtlingsstrom der von den Türken in die syrische Wüste getriebenen armenischen Bevölkerung. In den Jahren 1915 bis 1917 fanden dort bis zu 1,5 Millionen Armenier den Tod. In einem offenen Brief an den amerikanischen Präsidenten Wilson protestierte Wegner gegen dieses himmelschreiende Unrecht. Unmittelbar nach Kriegsende fasste Wegner seine Erfahrungen als Augenzeuge in einem Vortrag zusammen, den er ab Oktober 1919 mehrfach hielt. Begleitend zeigte er 100 Dias, die er trotz des Verbots der türkischen Behörden gemacht und – wie es im Vortrag heißt – »unter der Leibbinde versteckt über die Grenze« geschmuggelt hatte. Wenngleich viele dieser Fotos heute die Ikonographie des Genozids prägen, ist Wegners Augenzeugenbericht bisher nie veröffentlicht worden. Mit der Publikation des Vortrags erhalten die Fotografien nicht nur die durch Wegner autorisierten Bildlegenden, ihre Authentizität wird überdies in einem kritischen Apparat erörtert. Ein Essay von Wolfgang Gust über die historischen Hintergründe des ersten Völkermordes in der Neuzeit ergänzt den Band.
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