Das Schweigen redet
| Bezeichnung | Wert |
|---|---|
| Titel |
Das Schweigen redet
|
| Untertitel |
Wann vergeht diese Vergangenheit?
|
| Verfasserangabe |
Johannes Czwalina
|
| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Moers
|
| Jahr | |
| Umfang |
272 S.
|
| ISBN13 |
978-3-86506-462-2
|
| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Das Schweigen redet : Die Erbschaft des Verstummens: Auswirkungen und Auswege / von Johannes Czwalina
Das Schweigen prägt oft unseren Umgang mit vergangenen Ereignissen. Das größte Beispiel für gescheiterte Vergangenheitsbewältigung ist das Schweigen der Generation des Zweiten Weltkriegs. Der frühere Pfarrer Johannes Czwalina bricht dieses Schweigen. Der nunmehr als Unternehmensberater tätige Czwalina lässt sowohl Täter (z.B. Hitlers Privatsekretär Martin Bormann) als auch Opfer zu Worten kommen, die er persönlich kennen gelernt hat. Auch das Schweigen der Täterkinder (des Sohnes Martin Bormanns) und das der Opferkinder (z. B. Helen Epstein) wie auch das Schweigen von Kirche und Gott geraten in den Fokus. Noch heute wird verhängnisvoll geschwiegen, etwa in Anbetracht des Terrors der RAF und der Stasi. Auch das Erstarken neonazistischer Gruppen geht auf verschwiegene Schuld zurück. Czwalina geht auf theologische Lösungsansätze ein und betrachtet auch außereuropäische Versöhnungsmodelle wie die südafrikanische Wahrheits- und Versöhnungskommission.
|
| Weiterführende Links |
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
|
Stadtbücherei - Infothek Gloggnitz |
Anfahrt |
