Das ist doch kein Leben mehr!
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Das ist doch kein Leben mehr!
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| Untertitel |
warum aktive Sterbehilfe zur Fremdbestimmung führt
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| Verfasserangabe |
Gerbert van Loenen. [Übers.: Marlene Müller-Haas und Bärbel Jänicke
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt, M.
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| Jahr | |
| Umfang |
250 S.
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| ISBN13 |
978-3-86321-133-2
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Das ist doch kein Leben mehr! : Risiken und Nebenwirkungen einer "liberalen“ Sterbehilfe-Praxis Hij had beter dood kunnen zijn. Oordelen over andermans leven / von Gerbert van Loenen
Dieses Buch beschreibt eindrücklich, wohin die „liberale“ Sterbehilfe-Praxis der Niederlande geführt hat: War die Sterbehilfe dort zunächst an das ausdrückliche Verlangen eines Sterbewilligen gebunden, wird heute hundertfach auch Sterbehilfe an Menschen geleistet, die darum nicht bitten können, zum Beispiel an behinderten Babys. Die Einführung mobiler Sterbehilfe-Teams ist eine weitere besorgniserregende Entwicklung.
Die Argumente zur Legalisierung der Sterbehilfe in Deutschland sind die gleichen wie vor dreißig Jahren in den Niederlanden. Das macht dieses Buch so wertvoll für die hiesige Debatte. Gerbert van Loenen kennt die deutsche und niederländische Politik als Journalist und Bürger. Differenziert und am konkreten Beispiel weist er nach, dass die niederländische Regelung als Dammbruch verstanden werden muss. Ein Dammbruch, der sich auch auf den Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen in Deutschland verheerend auswirken kann.
„Bei der Legalisierung der Sterbehilfe haben Gegner vor einem ‚Dammbruch‘ gewarnt: Sobald wir akzeptieren, dass Menschen, die darum bitten, von Ihrem Arzt getötet werden, werden wir bald auch das Leben von Menschen beenden, die nicht darum gebeten haben. In jedem Fall wird ein Menschenleben an Wert verlieren. Vor allem eines, das nicht unseren perfektionistischen Ansprüchen genügt.
Die Begriffe ‚Dammbruch‘ und ‚schiefe Ebene‘ werden aber von vielen missbraucht: Von den Niederländern, die alles, was in ihrem Land passiert, blind verteidigen, und von den fanatischen Kritikern. Beide Gruppen tun so, als ob ‚schiefe Ebene‘ bedeutet, dass wer am Montag die Sterbehilfe zulässt, am Dienstag Dr. Mengele ins Haus holt. Diese Übertreibung ist im Interesse beider Gruppen. Die Kritiker können die Sterbehilfepraxis der Niederlande als
nazistisch skandalisieren. Den Befürwortern fällt es besonders leicht, eine solche Übertreibung ins Lächerliche zu ziehen. Diesem Buch geht es nicht um den Skandal und nicht um Übertreibung. ‚Schiefe Ebene‘ bedeutet hier lediglich, dass ein Schritt den Nächsten erleichtert. Und das scheint tatsächlich der Fall,
wenn man die Entwicklung der Sterbehilfe in den Niederlanden betrachtet.“ (Gerbert van Loenen)
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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