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      <marc:subfield code="a">Annotation: Eine einfache Geschichte um verheimlichte Partnersuche der Mutter und die beginnende Verliebtheit der schwarzen Ich-Erzählerin mit einem erzählerischen Überraschungseffekt.  Rezension: "Es ist manchmal total gut, Geheimnisse zu haben." Das könnte das Motto für diese stellenweise etwas trivial erzählte Geschichte um neue Partnerschaften sein. Nicht nur die Mutter der jugendlichen Ich-Erzählerin hat ein Geheimnis, das sie lange vor ihrer Tochter verschweigt - sie sucht einen neuen Partner und hat auch schon einen gefunden, mit dem sie nächtelang E-Mails austauscht. Vor allem die Autorin verdeckt bewusst ein wesentliches Persönlichkeitsmerkmal ihrer Hauptfigur. Erst auf der letzten Seite verrät sie in einem Knalleffekt den LeserInnen die "wahre" Situation ihrer Hauptfigur. (Auch ich möchte den Überraschungseffekt hier nicht unterlaufen).  Die Handlung spielt in den letzten Sommerwochen und gestaltet ein für Kinder und Teenies beliebtes Motiv: die neue Partnersuche ihres allein erziehenden Elternteils. Die Ich-Erzählerin und ein ihr anvertrauter neuer Mitschüler, der nach einem schweren Unfall von ihr in der neuen Schule betreut wird und sie von Beginn an fasziniert, recherchieren die verheimlichte Partnersuche der Mutter und entdecken schließlich - man ahnt es ja schon - dass es sich tatsächlich um den Vater des gerade neu gewonnen Freundes handelt.   Beide jugendlichen Hauptfiguren haben etwas Besonderes, Rosanna ist schwarz und ... (siehe letzte Seite), Erik ist langhaarig, extrem hellhäutig und rekonvaleszent, von seinem einjährigen Krankenhausaufenthalt gezeichnet. Die Entwicklung der Verliebtheit der Protagonisten, die beginnende Ablösung von den mütterlichen Normen, das locker erzählte Geschehen, durchsetzt mit inneren Monologen, die einfühlsam die emotionale Situation der Hauptfiguren widerspiegeln, und das erwartete Happyend folgen einem durchschaubaren Erzählmuster. Einmal zur Unterhaltung gelesen würde genügen, wäre da nicht dieser schlaglichtartige neue Aspekt der Ich-Erzählerin am Schluss der Geschichte. Man beginnt fast unwillkürlich noch einmal von vorne zu lesen und fragt sich, ob man nicht doch etwas übersehen hat. Die eingeengte subjektive Ich-Perspektive der Erzählerin und die Beschränkung auf wenig äußere Handlungsschilderung machen aber dann doch dieses überraschende Ende glaubwürdig möglich.  *ag* Erich Perschon</marc:subfield>
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