Das Tier, das ich also bin

Bezeichnung Wert
Titel
Das Tier, das ich also bin
Verfasserangabe
Jacques Derrida. Aus dem Franz. von Markus Sedlaczek. Hrsg. von Peter Engelmann
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Auflage
Dt. Erstausg.
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
275 S.
ISBN13
978-3-85165-944-3
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Das Tier, das ich also bin / von Jacques Derrida Die Frage nach „dem Tier“ ist für Derrida stets von großer Bedeutung gewesen und in vielen Texten präsent. Der von Marie-Louise Mallet posthum zusammengestellte Band versammelt die vier Teile eines langen Vortrags, den Jacques Derrida 1997 auf einem ihm gewidmeten Kolloquium zum Thema „L’Animal autobiographique“ in Cerisy-la-Salle gehalten hat. Die in der philosophischen Tradition verankerte Dichotomie von Mensch und Tier stellt dem vernunftbegabten Subjekt ein – den logos entbehrendes – homogenes „Tier“ gegenüber. Sie begründet damit eine logozentrische Herrschaftsposition des Menschen, dessen potenzielle Animalität ausgelöscht wird. Derrida unterläuft diese gewaltsamen Zugriffe von Sprache und Denken, indem er ein neues Wort einführt: animot. Es zeigt, dass die Rede von „dem Tier“ nur ein Wort (mot) ist, und gibt homophon zu hören, dass es „Tiere“ (animaux) nur im Plural gibt. Im Durchgang durch die Tradition von Aristoteles über Descartes, Kant, Heidegger bis Lacan und Lévinas sowie unter Befragung der Erfahrungen der „Nacktheit“ und des „Leidens“ verweist Derrida auf die Zerbrechlichkeit der angenommenen Grenzen des „Eigenen“ des Menschen, die den klassischen Mensch-Tier-Gegensatz begründen.
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