Die Fliege im Bernstein

Bezeichnung Wert
Titel
Die Fliege im Bernstein
Untertitel
Tagebuch vom November 1944 bis zum Mai 1945
Verfasserangabe
Friedrich Sieburg ; herausgegeben unter Mitarbeit von Klaus Deinet und mit einem Nachwort von Joachim Kersten
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Göttingen
Umfang
232 Seiten
ISBN10
3-8353-5219-9
ISBN13
978-3-8353-5219-3
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Die Fliege im Bernstein : Tagebuch vom November 1944 bis zum Mai 1945 / von Friedrich Sieburg Politisch, persönlich und provozierend: das Tagebuch eines Verzweifelten als wichtiges Zeitdokument vom Ende des Zweiten Weltkriegs. Friedrich Sieburg (1893–1964) führte vom 23. November 1944 bis zum 15. Mai 1945 Tagebuch - verfasst als Mikrogramm in kleiner Bleistiftschrift aus Angst vor der Beschlagnahme durch die Gestapo und um es vor unerwünschten Lesern zu verbergen. Geschildert werden der Untergang des Dritten Reiches und der verlorene Krieg, aber auch der Untergang seiner Ehe mit der aus württembergischen Adel stammenden Dorothee, verwitweten Gräfin Pückler, geb. von Bülow, an der Sieburg zu zerbrechen drohte. Er beschreibt sein Leiden an den inneren und äußeren Umständen nicht ohne Selbstmitleid. Sieburg lebte zu dieser Zeit in Rübgarten, dem Herrensitz seiner Frau südlich von Stuttgart, von wo er zunächst nach Tübingen, später in das Kloster Bebenhausen auswich. Dort erlebte er den Einmarsch der Franzosen. »Was Schmach, was Schuld und Demütigung, wenn uns ein Sterben überkam, das uns am Leben ließ!« Friedrich Sieburg
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