Die Formen des Teufels

Bezeichnung Wert
Titel
Die Formen des Teufels
Untertitel
Dämonologie und literarische Gattung in der Frühen Neuzeit
Verfasserangabe
Maximilian Bergengruen
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Göttingen, Niedersachs
Jahr
Umfang
326 Seiten
ISBN10
3-8353-3882-X
ISBN13
978-3-8353-3882-1
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Die Formen des Teufels : Dämonologie und literarische Gattung in der Frühen Neuzeit / von Maximilian Bergengruen Wie eignet sich die Literatur des Barock in ihrer Auseinandersetzung mit den Theorien der Hexenverfolgung die teuflische Fähigkeit an, die Imagination des Menschen zu beeinflussen? Maximilian Bergengruen rekonstruiert in diesem Buch die Auseinandersetzung der frühneuzeitlichen Literatur mit der zeitgenössischen Theologie des Bösen und den dämonologischen Theorien der Hexenverfolgung. Mit den »Formen des Teufels« geht es einerseits um die damals vieldiskutierte Frage, ob der Teufel durch Manipulation der Imagination des Menschen die Formen der Schöpfung verändern kann. Andererseits ist die Rede von den literarischen Formen oder Gattungen, deren sich die Literatur bedient, wenn sie den Teufel oder das Böse thematisiert. Die These, die dem Buch zu Grunde liegt, besagt nun, dass diese beiden Form-Begriffe miteinander in Verbindung stehen: Im Rahmen von »teuflischen« Gattungen wie Exempel und Satire wird etwas denkbar, was in der frühneuzeitlichen Theologie oder Dämonologie eigentlich ausgeschlossen ist: eine gewisse Assoziierung, ja Identifizierung der erzählenden Instanz mit dem Teufel. Die Literatur des Barock gibt unter der Hand zu verstehen, dass auch sie sich der teuflischen Fähigkeit bedient, die Imagination des Menschen zu manipulieren.