Federn lesen

Bezeichnung Wert
Titel
Federn lesen
Untertitel
Eine Literaturgeschichte des Gänsekiels von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert
Verfasserangabe
Martina Wernli
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Göttingen, Niedersachs
Jahr
Umfang
568 Seiten
ISBN10
3-8353-3877-3
ISBN13
978-3-8353-3877-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Federn lesen : Eine Literaturgeschichte des Gänsekiels von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert / von Martina Wernli Die erstmals erzählte Geschichte der Gänsefeder als bedeutendes und symbolträchtiges Schreibwerkzeug. Vom Mittelalter bis zur Einführung der Stahlfeder im 19. Jahrhundert war die Gänsefeder das meistgebrauchte Schreibwerkzeug in Europa. Doch um als Schreibfeder genutzt werden zu können, musste der Gänsekiel mit großem Können zugespitzt und bearbeitet werden. Das Wissen um die Techniken der Fertigung und des Gebrauchs sind größtenteils verschollen. Martina Wernli hat intensiv geforscht und versammelt nun Quellen aus unterschiedlichen Sprachen. Sie zeigt, wie die Gänsefeder die europäische Schriftkultur über Jahrhunderte geprägt hat und wie dem Schreibwerkzeug von Anfang an zudem eine übertragene Bedeutung zukam, denn die Feder steht auch für Schreibprozesse und literarisches Schreiben selbst. Die komparatistisch ausgerichtete Analyse verdeutlicht, wie sich in der Feder bildliches Sprechen und materielle Grundlage gegenseitig bedingen. Eine spannende Ding-, Medien-, Technik-, Kultur- und Literaturgeschichte.