Malva
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Malva
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| Verfasserangabe |
Hagar Peeters ; aus dem Niederländischen von Arne Braun
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Göttingen
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| Jahr | |
| Umfang |
245 Seiten
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| ISBN10 |
3-8353-3341-0
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| ISBN13 |
978-3-8353-3341-3
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| Schlagwort |
Pablo Neruda
Adoption Chile Südamerika Salvador Allende
Diktatur
Magischer Realismus Surrealismus Dichtung Autofiktion Pinochet Oskar Mazerath Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) erzählende Literatur Übersetzung Gegenwart Leben Tochter Kindheit Ehe Trennung Dichter Lateinamerika Holland Tod Beziehung Familie Goethe Roald Dahl James Joyce Arthur Miller Jenseits Erinnerung Kunst Philosophie Fiktionale Darstellung Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945 |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Malva : Roman / von Hagar Peeters
Witzig, klug und berührend schildert Malva, die Tochter Pablo Nerudas, Zeit und Leben ihres berühmten Vaters.
Hagar Peeters Erzählerin erlaubt sich einiges. Aber das darf sie auch, schließlich beobachtet sie das Geschehen aus dem Jenseits und kennt von jeder Geschichte schon das Ende. Doch die ihres berühmten Vaters Pablo Neruda erzählt sie hier ganz neu:
Die Ehe ihrer Eltern, die Trennung von seiner ersten Frau und der Tochter Malva und auch sein Ruhm als Dichter in Lateinamerika und der Welt erscheinen in einem neuen Licht, wenn seine Tochter zu Wort kommt. Im realen Leben wurde Malva Marina Trinidad del Carmen Reyes nur acht Jahre alt, da sie mit einem Hydrozephalus zur Welt kam und bis zu ihrem frühen Tod gesundheitlich beeinträchtigt war. Bald nach der Geburt entzog sich ihr Vater Neruda aller Verpflichtungen, wollte sich mit ihrer Erkrankung nicht belasten.
In einem surrealistischen Jenseits umgibt Malva sich mit Personen, mit denen sie das Verhalten ihres Vaters und ihr eigenes Schicksal bespricht - Ausnahmegestalten wie sie selbst: Oskar Mazerath trommelt den Takt zu ihrer Erzählung, Goethe und Roald Dahl trösten väterlich, die Kinder von James Joyce und Arthur Miller sind ebenfalls von ihren Vätern abgelehnt worden. Ein vielstimmiges Gespräch über Kunst, Philosophie, »Normalität« und Schuld, in dem die zu Wort kommen, die zu Lebzeiten überhört wurden.
Peeters verbindet akribische Recherche mit Witz und der Lust am Fabulieren - ein hochliterarischer Roman mit einer unvergesslichen Protagonistin.
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