Reformation in Norddeutschland

Bezeichnung Wert
Titel
Reformation in Norddeutschland
Untertitel
Gottvertrauen zwischen Fürstenherrschaft und Teufelsfurcht
Verfasserangabe
Arnd Reitemeier
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Göttingen
Umfang
437 Seiten
ISBN10
3-8353-1968-X
ISBN13
978-3-8353-1968-4
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Reformation in Norddeutschland : Gottvertrauen zwischen Fürstenherrschaft und Teufelsfurcht / von Arnd Reitemeier Das Beispiel Norddeutschland zeigt: Luther löste zahlreiche Reformationen aus, doch für die Durchsetzung sorgten die Fürsten. Luther kam nie nach Norddeutschland, aber seine Schriften verbreiteten sich rasch. Heftige Diskussionen, Gewaltausbrüche und Bilderstürme fegten in den 20er und 30er Jahren des 16. Jahrhunderts durch die norddeutschen Städte. Die Obrigkeit, besonders die Fürsten, sahen sich in der Pflicht, die neue Ordnung und den »wahren« Glauben durchzusetzen. Unter ihrer Herrschaft wurde der Protestantismus eingeführt. Neue kirchliche Institutionen entstanden, eine neue Geistlichkeit entwickelte sich und Amtmänner und Superintendenten kontrollierten die Umsetzung. So wurden aus »der Reformation« theologische und politisch-gesellschaftliche Prozesse mit erheblicher Eigendynamik. Es kam jedoch zu keiner einheitlichen Lehrmeinung, so dass das Ende des 16. Jahrhunderts von dem Mit- und Gegeneinander der Konfessionen geprägt war – der lutherischen Kirchen, der wieder erstarkenden katholischen Kirche und der reformierten Gemeinden. Arnd Reitemeier zeigt, welche weitreichenden und komplexen Folgen diese Entwicklungen für Gesellschaft und Kultur über viele Generationen hinweg hatten.
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