Mindf*ck
| Bezeichnung | Wert |
|---|---|
| Titel |
Mindf*ck
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| Untertitel |
wie die Demokratie durch Social Media untergraben wird
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| Verfasserangabe |
Christopher Wylie ; aus dem Englischen von Gabriele Gockel, Bernhard Jendricke, Claus Varrelmann und Thomas Wollermann
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
Erste Auflage
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| Verlag | |
| Ort |
Köln
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| Jahr | |
| Umfang |
430 Seiten
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| ISBN10 |
3-8321-8134-2
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| ISBN13 |
978-3-8321-8134-5
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| Schlagwort |
nigel farage
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| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Mindf*ck (Deutsche Ausgabe) : Wie die Demokratie durch Social Media untergraben wird Wylie, Mindf*ck : Wie die Demokratie durch Social Media untergraben wird Wylie, Mindf*ck : Wie die Demokratie durch Social Media untergraben wird / von Christopher Wylie
Zum ersten Mal erzählt der Whistleblower des Datenanalyse-Unternehmens Cambridge Analytica die Insider-Geschichte des Data Mining und der psychologischen Manipulation hinter der Wahl von Donald Trump und dem Brexit-Referendum. Er gibt dem Leser einen höchst anschaulichen Einblick in die besorgniserregenden Verstrickungen von Facebook, WikiLeaks, russischen Geheimdiensten und internationalen Hackern.
Mindf*ck taucht tief in die »amerikanische Operation« von Cambridge Analytica ein, die von Trumps Berater und Chefstratege Steve Bannon und dessen Alt-Right-Vision eines neuen Amerika gelenkt wurde. Finanziert wurde das Ganze vom Hedgefond-Milliardär Robert Mercer.
Cambridge Analytica hat die Daten von mehr als 87 Millionen Einzelpersonen gesammelt und analysiert, um diese dann im US-Wahlkampf gezielt beeinflussen zu können. Aber auch bei anderen scheinbar demokratischen Entscheidungen, etwa der Brexit-Abstimmung oder den Wahlen in Nigeria, wurde diese Form der Manipulation genutzt.
Der Kanadier und politisch liberale Christopher Wylie stand im Zentrum dieser Operation, er hat als Profiler daran gearbeitet »zornige junge Männer« zu manipulieren und zu mobilisieren. Erst vierundzwanzigjährig hatte er einen Job bei einer Londoner Firma angeboten bekommen, die mit dem britischen Verteidigungsministerium zusammenarbeitete. Angeblich waren sie mit dem Aufbau eines Teams von Datenwissenschaftlern beauftragt, um neue Strategien zur Identifizierung und Bekämpfung von radikalem Extremismus zu entwickeln. In kurzer Zeit wurden dieselben digitalen Werkzeuge für manipulative Zwecke eingesetzt, und Cambridge Analytica war geboren.
Wylies Entscheidung, ein Whistleblower zu werden, führte zur größten Datenkriminalitätsuntersuchung der Geschichte. Seine Enthüllungen aber gehen weit über diesen Fall hinaus. Sie zeigen, wie Data Mining funktioniert, und warum die Arbeit von Cambridge Analytica eine Blaupause für künftige Manipulation von Meinungen ist – auch im deutschen Wahlkampf.
Christopher Wylies Buch zeigt nicht nur die bedenkliche Sorglosigkeit der sozialen Medien, sondern auch die tiefe Verwundbarkeit der Demokratie selbst. Durch digitale Propaganda von Firmen wie Cambridge Analytica werden vermeintlich freie Wahlen bereits online für denjenigen entschieden, der mit genügend finanziellen Mitteln die Ängste und Hoffnungen der Wähler beeinflusst.
Was bei Cambridge Analytica geschah, war nur ein Probelauf. Rücksichtslose Akteure bemächtigen sich unserer Daten, und sie wollen kontrollieren, was wir denken.
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