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      <marc:subfield code="c">Bruce M. Hood. Aus dem Engl. übers. von Stephan Matthiesen</marc:subfield>
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Natürlich übernatürlich : Warum wir an das Unglaubliche glauben Supersense / von Bruce M. Hood

Die Wissenschaft vom (Aber-)Glauben
Heutzutage trennen wir die Welt oft in eine Sphäre des Natürlichen und eine des Übernatürlichen. Unsere fünf Sinne erlauben uns, die natürliche Welt wahrzunehmen und zu verstehen, doch diese Sinne – das Sehen, das Riechen, das Schmecken, das Fühlen und das Hören – erklären nicht unseren Sinn für das Übernatürliche. In Natürlich übernatürlich beleuchtet Bruce Hood, auf welche Weise wir Menschen das Übernatürliche begreifen, und liefert uns einen fundierten Einblick in die Gründe, warum wir (an) das Unglaubliche glauben.
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Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist religiös oder glaubt an übernatürliche Phänomene. In den USA glauben neun von zehn Erwachsenen an Gott, und eine aktuelle Gallup-Umfrage zeigte, das etwa drei von vier Amerikanern in irgendeiner Form an Telepathie, Präkognition, Geister oder die Wiedergeburt glauben. Woher rührt dieses übernatürliche Gedankengut? Werden wir von unseren Eltern, von Kirchen und Medien indoktriniert, oder entstehen diese Glaubensinhalte auf andere Weise? In Natürlich übernatürlich gewährt uns der mehrfach ausgezeichnete Kognitionspsychologe Bruce M. Hood tiefe Einblicke in die Wissenschaft des Glauben an das Übernatürliche.
Aberglaube und magisches Denken sind allgegenwärtig. Viele von uns drücken jemandem die Daumen, klopfen auf Holz, meiden schwarze Katzen oder gehen nicht unter Leitern hindurch. Der Tennisspieler John McEnroe weigerte sich, zwischen den Ballwechseln auf die weißen Linien des Platzes zu treten. Der Baseballspieler Wade Boggs bestand darauf, vor jedem Spiel der Boston Red Sox ein Hähnchen zum Abendessen zu verzehren. Präsident Barack Obama spielte am Morgen seines Siegs bei der Vorwahl in Iowa Basketball und setzte diese Gewohnheit dann an jedem weiteren Wahltag fort. Das übernatürliche Denken umfasst auch erhabenere Vorstellungen, etwa die sentimentalen Gefühle, die wir mit Fotos unserer Lieben verbinden, Trauringe und Teddybären. Auch der spirituellen Glaube und die Hoffnung auf ein Jenseits gehören dazu. Aber wir leben doch in einem modernen, wissenschaftlichen Zeitalter – warum also halten wir an solchen Verhaltensweisen und Glaubenssystemen fest?
Wie sich zeigt, ist der Glaube an Dinge jenseits des Rationalen und Natürlichen allen Menschen gemein und taucht schon früh in der Kindheit auf. Tatsächlich ist, so Hood, dieser „Übersinn“ etwas, mit dem wir geboren werden - ein Sinn, den wir im Laufe des Lebens weiter entwickeln und der essenziell ist für die Art, wie wir die Welt verstehen. Ohne ihn könnten wir gar nicht leben! Unser Geist ist von vornherein darauf ausgerichtet, zu glauben, dass unsichtbare Muster, Kräfte und Wesenheiten die Welt durchdringen. Insofern ist es eher unwahrscheinlich, dass Versuche, den übernatürlichen Glauben oder abergläubische Verhaltensweisen zu verbannen, Erfolg haben werden. Diese gemeinsamen Glaubensvorstellungen und "heiligen" Werte sind wesentliche Grundlagen für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn sie helfen uns, eine tiefere Verbindung zwischen uns zu sehen.

Anmerkungen
„Descartes' Baby“ finde ich nicht auf Deutsch, überhaupt scheinen seine Bücher von Bloom nicht übersetzt
„Moral Minds“: Das Buch scheint nicht auf Deutsch vorzuliegen. Deutsche Nationalbibliothek und Amazon weisen nur ein anderes Buch von ihm aus, „Wilde Intelligenz: Was Tiere wirklich denken“ - vielleicht sollte man das nehmen?
Klappentext im zweiten Satz spricht er von Déjà vu, aber das ergibt hier keinen Sinn. Déjà vu ist ja ein natürliches Erlebnis, wenn auch eine Sinnestäuschung, aber nichts übersinnliches. Was er hier wohl meint ist Präkognition.
Wade Boggs: kennt den in Deutschland irgendjemand? Evtl. für den Klappentext nicht so geeignet.
Vita: Welche Konventionen hat der Verlag mit der Übersetzung von Titeln und Namen von Organisationen?

The majority of the world's population is religious or believes in supernatural phenomena. In the United States, nine out of every ten adults believe in God, and a recent Gallup poll found that about three out of four Americans believe in some form of telepathy, déjà vu, ghosts, or past lives. Where does such supernatural thinking come from? Are we indoctrinated by our parents, churches, and media, or do such beliefs originate somewhere else? In SuperSense, award-winning cognitive scientist Bruce M. Hood reveals the science behind our beliefs in the supernatural.
Superstitions are common. Many of us cross our fingers, knock on wood, step around black cats, and avoid walking under ladders. John McEnroe refused to step on the white lines of a tennis court between points. Wade Boggs insisted on eating a chicken dinner before every Boston Red Sox game. President Barack Obama played a game of basketball the morning of his victory in the Iowa primary and continued the tradition on every subsequent election day.
Supernatural thinking includes loftier beliefs as well, such as the sentimental value we place on photos of loved ones, wedding rings, and teddy bears. It also includes spiritual beliefs and the hope for an afterlife. But in this modern, scientific age, why do we hold on to these behaviors and beliefs?
It turns out that belief in things beyond what is rational or natural is common to humans and appears very early in childhood. In fact, according to Hood, this "super sense" is something we're born with to develop and is essential to the way we learn to understand the world. We couldn't live without it!
Our minds are designed from the very start to think there are unseen patterns, forces, and essences inhabiting the world, and it is unlikely that any effort to get rid of supernatural beliefs, or the superstitious behaviors that accompany them, will be successful. These common beliefs and sacred values are essential in binding us together as a society because they help us to see ourselves connected to each other at a deeper level.
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