Wirtschaftsirrtümer

Bezeichnung Wert
Titel
Wirtschaftsirrtümer
Untertitel
Richtigstellungen von Arbeitszeitverkürzung bis Zinspolitik
Verfasserangabe
Hendriks Müller
Medienart
Person
Verlag
Ort
Frankfurt/M.
Jahr
Umfang
272 S.
ISBN10
3-8218-5572-X
Schlagwort
Annotation
Zwanzig Wirtschaftsirrtümer nimmt der Autor aufs Korn, die nicht ungeteilte Zustimmung finden werden (und auch nicht sollen), die Diskussion aber durchaus beleben. Nur einige können angesprochen werden. Etwa: "Steigende Löhne schaden der Wirtschaft." Der Autor widerspricht: Nur wenn die Bürger eine reale Chance sehen, durch mehr Leistung ein höheres Einkommen zu erzielen, wird die deutsche Wirtschaft auf einen dauerhaften Wachstumspfad zurückkehren. Müllers Vorschläge: "Flächenverträge auf den Sperrmüll", Abkehr von der "Gürtel-enger-schnallen-Doktrin", Investitionen in Bildung und Forschung. Falsch sei auch der Glaube, dass Arbeitszeitverkürzung die Arbeitslosigkeit senkt; sie sei vielmehr eine volkwirtschaftliche Verschwendung von Fähigkeiten und bremse die Nachfrage, weil etwa mehr schwarz oder selbst gemacht werde. "Wo viel gearbeitet wird, sind wenig Menschen arbeitslos" sei daher die richtige Losung, meint Müller mit Verweis auf die hohen Beschäftigungsquoten in den skandinavischen Ländern. Auch von der herrschenden Meinung, dass "nur wer konsumiert, der Wirtschaft nützt", hält der Autor nichts. Jede Wirtschaft brauche Eigenkapital und damit Spargesinnung, so das Gegenargument Müllers, der vor überhitztem Konsum auf Pump warnt und Sparen mehr belohnt sehen will.