Selbstverletzendes Verhalten

Bezeichnung Wert
Titel
Selbstverletzendes Verhalten
Untertitel
Überlegungen, Fragen und Antworten
Verfasserangabe
Ulrich Rohmann ; Ulrich Elbing
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
5
Auflage
[X. Auflage]
Verlag
Ort
Dortmund
Jahr
Umfang
318 S.
ISBN13
978-3-8080-0404-3
Fußnote
Literaturverz. S. 299 - 316
Schlagwort
Annotation
"Selbstverletzendes Verhalten eines anderen Menschen - insbesonders eines Menschen, mit dem verbal zu kommunizieren nicht möglich ist, weckt bei jeder Beobachterin und bei jedem Beobachter intensive Gefühle. Wohl jeder spürt dann den Wunsch nach schnellen Rezepten und dürfte selbst die Erfahrung gemacht haben, daß [sic!] es solche nicht gibt. Die Autoren dieses Buches - beide in der Arbeit mit nicht in der uns vertrauten Weise kommunikationsfähigen, "anders-fähigen", autistischen und geistig behinderten Menschen seit vielen Jahren hocherfahren - geben nicht der Versuchung nach, schelle Lösungen vorzuschlagen. Stattdessen haben sie ein Arbeitsbuch verfaßt [sic!] für diejenigen, die bereit sind, das Verhalten des selbstverletzenden Menschen und das seiner Kommunikationspartnerinnen und Kommunikationspartner im jeweiligen Umfeld zu analysieren und mit dieser Analyse selbst schon erste Änderungsprozesse bei allen Beteiligten zu initiieren. Auf allen Seiten des Buches ist zu spüren, daß [sic!] die Autoren aus der Praxis für die Praxis schreiben. Zugleich greifen sie jedoch nicht nur auf ein umfangreiches Erfahrungswissen, sondern auch auf eine intensive Kenntnis eines sehr breiten Literaturhintergrundes zurück. Das Buch ist praxisbezogen und realitätsorientiert, dabei umfassend und anspruchsvoll. Das Ziel der Arbeit mit Menschen, die sich selbst verletzen, sollte realistischerweise nicht das völlige Verschwinden des selbstverletzendes Verhaltens sein. Es ist bereits eine große Aufgabe, die Häufigkeit dieses Verhaltens soweit zu reduzieren, daß [sic!] Weiterentwicklung und größere Lebenszufriedenheit aller betroffenen Menschen wieder möglich werden. Gleichzeitig aber wird der Anspruch erhoben, das Symptom als Impuls zu wichtigen Änderungsprozessen auf anderen Ebenen zu nutzen und damit neue Lebenschancen zu eröffnen" (aus dem Geleitwort von W. Rotthaus).
Altersbeschränkung
16
Illustrationsangaben
Illustration(en)