Partitur des Todes

Bezeichnung Wert
Titel
Partitur des Todes
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Jan Seghers
Medienart
Person
Verlag
Ort
Reinbek
Jahr
Umfang
475 S.
ISBN10
3-8052-0839-1
ISBN13
97838052083
Annotation
Schwierige Ermittlungen in einem Fünffachmord. (DR) Jan Seghers verknüpft in seinem dritten Krimi zwei vorerst nicht recht zusammenpassende Handlungsstränge: In Frankfurt werden auf einem Restaurantschiff fünf Menschen, die in keinerlei Zusammenhang stehen, erschossen. Das Ganze erscheint wie eine Hinrichtung. In Paris wird der ehemalige Revuebesitzer Georges Hofmann, einziger Überlebender einer deutschen jüdischen Familie, von ARTE interviewt. In der Folge bekommt er einen Brief seines toten Vaters übermittelt. Der enthält eine verschollene Partitur einer Offenbach-Oper. Außerdem trägt der Brief die Aufschrift "Auschwitz". Dieser Geschichte geht eine junge Journalistin nach, die den Auftrag hat, die Partitur in Deutschland Kaufinteressenten zu unterbreiten. Diese beiden Stränge verwebt nun Seghers geschickt und äußerst spannend. Im Zentrum der Ermittlungen stehen wieder sein Oberkommissar Marthaler, dessen neue Chefin und das Ermittlungsteam. Wiederum geht es neben den Ermittlungen und etlichen Ermittlungspannen auch um Marthalers nicht gerade einfaches Privatleben. Wie bei Mankell steht die polizeiliche Kleinarbeit, die mühsame Routine, das Puzzlespiel im Mittelpunkt. Scharfzüngige und interessante Dialoge treiben die Handlung voran. Die Auschwitzgeschichte erscheint zwar etwas konstruiert, aber der Roman ist auf jeden Fall äußerst spannend und für Krimi-FreundInnen empfehlenswert. *bn* Fritz Popp

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