Kubus oder Kuppel - Moscheen

Bezeichnung Wert
Titel
Kubus oder Kuppel - Moscheen
Untertitel
Perspektiven einer Bauaufgabe ; [anlässlich der Ausstellung Kulturtransfers #4, Kubus oder Kuppel - Moscheen, Perspektiven einer Bauaufgabe ; ifa-Galerie Stuttgart, 27.1. - 1.4.2012 ; ifa-Galerie Berlin, 13.7. - 30.9.2012
Verfasserangabe
ifa, Institut für Auslandsbeziehungen e.V. [Katalogbuch Christian Welzbacher. Red. Valérie Hammerbacher ... Übers. Inga Görtz ; Aleksandra Bajazetov
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
No. 4
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Tübingen
Berlin
Jahr
Umfang
143 S.
ISBN13
978-3-8030-0751-3
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Kubus oder Kuppel : Moscheen – Perspektiven einer Bauaufgabe (Kulturtransfer #4) Das Katalogbuch zur Ausstellung in der ifa-Galerie Stuttgart vom 27.1. bis 1.4.2012 und in der ifa-Galerie Berlin vom 13.7. bis 30.9.2012. - "Was macht eine Moschee zur Moschee? Das ist ganz einfach: eine Wand, die exakt nach Mekka ausgerichtet ist." Knapp und klar beschreibt der kuwaitische Planer und Architekturprofessor Omar Khattab die Charakteristik des muslimischen Gebetsplatzes. Für die Architektur der Moscheen gibt es zwar Traditionen und Bezüge, jedoch nur wenige ästhetische Gestaltungsvorschriften. Die Bauaufgabe kann immer wieder neu erdacht, erfunden, erbaut und von Künstlern in ihren Installationen, Objekten und Fotografien hinterfragt werden. Gestaltungsvariationen und Entwürfe von Moscheen zeigen die Ausstellung und das dazugehörige Katalogbuch in vier unterschiedlichen Sektionen: Unter dem Titel "Neue Wege" werden Bauten postkolonialer Staatengründungen in Indonesien und Pakistan ebenso verhandelt wie der Neubau von Gebetshäusern im durch Migration geprägten Europa. "Zeitgenossenschaft" thematisiert die Entwicklung einer eigenen Formensprache in Ankara, Dubai, Ramallah sowie Singapur und steht für den Ausdruck des "Euro-Islam" in Deutschland und den Niederlanden. In der Sektion "(Un)-Sichtbarkeit" werden Strategien vorgestellt, bei denen Planer sich mit dem Thema der Tarnarchitektur einerseits und der künstlerischen Irritation andererseits auseinandersetzen – von der Umnutzung über das Schweizer Minarett-Verbot bis zum Kunst-am-Bau-Projekt. Schließlich stellt der Bereich "Begegnungen" einen Bezug zu klassischen Bauformen, aber auch zur Öffnung hinsichtlich anderer Religionen her. Anhand zahlreicher Beispiele bilanziert die Ausstellung dadurch erstmals die jüngsten Entwicklungen einer Bauaufgabe, deren Meisterwerke Architekten und Gläubige noch heute herausfordern: von Penzberg und Kayseri bis Chittagong, von Albuquerque bis Algier.
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