Psychoanalyse, Neurobiologie, Trauma
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Psychoanalyse, Neurobiologie, Trauma
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| Verfasserangabe |
hrsg. von Marianne Leuzinger-Bohleber ... Mit Beitr. von Werner Bohleber ...
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Stuttgart
New York, NY |
| Jahr | |
| Umfang |
XIII, 200 S.
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| ISBN13 |
978-3-7945-2547-8
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| Schlagwort |
Psychisches Trauma
Forschung Psychoanalyse Neurobiologie Traumatische Neurose
Posttraumatisches Stresssyndrom
Komplexe posttraumatische Belastungsstörung Ganzheitstherapie Interdisziplinäre Forschung Softcover Karte Pharmazie / Sonstige Fachgebiete Psychiater Psychologen Psychoanalytiker Psychosomatiker Neurologen Neurowissenschaftler Traumaforscher interessierte Laien TN000 Konferenzschrift Kongress |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Psychoanalyse - Neurobiologie - Trauma
Das Interesse an einem Dialog zwischen der Psychoanalyse und den Neurowissenschaftlern ist sowohl in der wissenschaftlichen Community als auch in den Medien und in der breiteren Öffentlichkeit stark angewachsen. Wie auch der Nobelpreisträger Eric Kandel immer wieder betont, ergänzen sich beide Disziplinen in fruchtbarer Weise, da sie aus unterschiedlichen Perspektiven ein und dasselbe erforschen - nämlich Psyche und Geist des Menschen.
Um das weite Feld thematisch abzustecken, wurde ein Thema von hoher Relevanz und Aktualität gewählt, auf dem der Kenntnisstand beider Seiten weit fortgeschritten ist und sich Konvergenzpunkte bereits abzeichnen: das Trauma. Die Forschungsergebnisse der modernen Neurobiologie zum Trauma sind aus psychoanalytischer und psychiatrischer Sicht außerordentlich faszinierend und vielversprechend. Doch auch für Neurowissenschaftler sind die reichen klinischen Erfahrungen von Psychoanalytikern mit Traumapatienten aufschlussreich. Eine Integration des Wissens beider Disziplinen ermöglicht ein vertieftes Verständnis der Funktionsweisen des menschlichen Geistes im Allgemeinen sowie neue Erkenntnisse über Extremtraumatisierungen und deren Therapie.
In diesem Buch stellen Experten beider Gebiete laufende und geplante Forschungsprojekte dar und behandeln Fragen z. B. nach den psychischen und neurobiologischen Mechanismen bei der Posttraumatischen Belastungsstörung. Sie zeigen eindrucksvoll, welche hirnorganischen Veränderungen dabei auftreten oder wie neurologische Patienten psychoanalytisch behandelt werden können.
Wenn man bedenkt, wie skeptisch bis feindselig sich die beiden Disziplinen noch vor wenigen Jahren gegenüberstanden, ist die hier vorgestellte Synopse ebenso fesselnd wie innovativ und zukunftsweisend.
Aus dem Inhalt:
Neuro-psychoanalytische Forschung am Beispiel des Korsakoff-Syndroms
Probleme der psychoanalytischen Traumatheorie
Die Dynamik der Dissoziation
Bindung, Trauma und Psychoanalyse
Die Integration neurobiologischer und psychoanalytischer Ergebnisse in der Traumatherapie
Die Neurobiologie der Bindungserfahrungen von Borderline-Patienten
Stress und Trauma als Auslöser für Gedächtnisstörungen: Das mnestrische Blockadesyndrom
Entwicklungsbiologische Auswirkungen früher Traumatisierungen
Psychoanalytische Konzeptforschung zum Trauma
Die visuelle Repräsentation cerebraler Prozesse
Vorteile/Essentials:
Wegweisende programmatische Aussagen über das künftige Verhältnis zwischen Hirnforschung und Psychologie
Vermittlung von transdisziplinärem Wissen zum Thema Trauma anhand:
- konkreter klinischer Fallbeispiele,
- wissenschaftshistorischer und -theoretischer Überlegungen und Konzepte,
- experimenteller und neurobiologischer Studien.
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| Weiterführende Links |
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
|
Fachbibliothek für Psychoanalyse und Sexualwissenschaft Salzburg |
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