Bild und Körper im Mittelalter
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| Titel |
Bild und Körper im Mittelalter
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| Verfasserangabe |
Kristin Marek ... (Hg.)
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Paderborn
München |
| Jahr | |
| Umfang |
350 S.
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| ISBN10 |
3-7705-4319-X
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| ISBN13 |
978-3-7705-4319-9
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Bild und Körper im Spätmittelalter
Die Beziehung von Bild und Körper differenziert sich im Spätmittelalter in bis dato ungekannter Weise aus. Neue Bildpraktiken entstehen und ein gewandeltes Interesse am Körper bestimmt die zeitgenössischen De-batten.
Körper- und Bilddiskurse des Chris-tentums sind eng mit der Idee der Inkarnation, der Körper- und Bild-werdung Gottes, verknüpft. Sie macht Körper zu Werkzeugen der Erlösung und legitimiert Bilder. Ihre zentrale Stellung in der spätmittelal-terlichen Theologie führt zu einem enorm gesteigerten Körperbewusst-sein und einer Fülle an innovativen Bildformen und -funktionen. Mater-ielle Bilder und die Stilisierung des Körpers als Bild arbeiten sich am Paradigma des inkarnierten und des leidenden Christus ab. Mentale Bilder gewinnen vor dem Hinter-grund popularisierter Meditations-praktiken an Bedeutung. Die soma-tischen Aspekte der Heilsbotschaft fordern die Gläubigen buchstäblich zu einer Berührung mit Gott auf. Selbst die Wahrnehmung von Re-liquien wird durch Bilder gesteuert.
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| Weiterführende Links |
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Provinzbibliothek der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol - Innsbruck |
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