Heimkindheiten
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Heimkindheiten
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| Untertitel |
Geschichte der Jugendfürsorge und Heimerziehung in Tirol und Vorarlberg
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| Verfasserangabe |
Michaela Ralser/Nora Bischoff/Flavia Guerrini/Christine Jost/Ulrich Leitner/Martina Reiterer
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Innsbruck
Wien |
| Umfang |
942 Seiten
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| ISBN10 |
3-7065-5537-9
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| ISBN13 |
978-3-7065-5537-1
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| Schlagwort |
Geschichte
Jugendhilfe Heimerziehung Sexueller Missbrauch Sexuelle Gewalt
Missbrauch
Gewalt Landesheim Kinderheim Mädchenheim Mariatal Kramsach Heimstruktur Jugendliche Kinder Zwangsarbeit Schwaz St. Martin Volders Josefinum Sozialpädagogik Jugendheim Gauerziehungsheim Schlins Jagdberg Landeserziehungsanstalt Geschädigte Opferschutzkommission Reform Kleinvolderberg Nachkriegszeit Jugendfürsorgegesetz Zweite Republik Reichsgau Psychiatrie Nationalsozialismus NS-Zeit Jugendwohlfahrt Österreich Erste Republik Landesbesserungsanstalt Heimgeschichte Zeitzeugin Zeitzeuge Haushaltungsschule Softcover / Pädagogik Heim Erzieher Tirol Vorarlberg Kind Jugendlicher Jugendfürsorge Jugend Kleindvolderberg Bubenheim Opferschutzkomission Pädagogik 2. Republik |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Heimkindheiten : Geschichte der Jugendfürsorge und Heimerziehung in Tirol und Vorarlberg / von Michaela Ralser, Nora Bischoff, Flavia Guerrini, Christine Jost, Ulrich Leitner, Martina Reiterer
Kleinvolderberg, St. Martin in Schwaz, Kramsach-Mariatal, der Jagdberg in Schlins - für die Menschen, die ihre Kindheit und Jugend dort verbracht haben, sind dies mehr als nur Namen von Landeserziehungsanstalten. Mehrere Generationen haben dort die für sie prägendsten und in vielen Fällen auch schlimmsten Jahre ihres Lebens verbracht.
Im Auftrag der Länder Tirol und Vorarlberg entstand in den Jahren 2013 bis 2015 an der Universität Innsbruck ein ausführlicher Forschungsbericht zum Fürsorgeerziehungssystem Tirols und Vorarlbergs in der Zweiten Republik mit besonderer Schwerpunktsetzung auf die öffentliche Heimerziehung, die Landesheime und Heimwirklichkeiten. Die nun vorliegende Forschungsarbeit stellt die Fürsorgeerziehung der beiden Länder umfassend dar, beschreibt Geschichte und Wirkung sowie Kontinuitäten und Brüche, sie zeigt die wesentlichen AkteurInnen, Kräfte und Verantwortlichkeiten auf und vermittelt Kenntnisse über die historische Kinder- und Jugendhilfe. Der Forschungsbericht versteht sich als wissenschaftliche Aufarbeitung der gewaltvollen Geschichte der Fürsorgeerziehung der Region. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Landeserziehungsheime für schulentlassene Buben in Kleinvolderberg bzw. für schulentlassene Mädchen in St. Martin in Schwaz und in Kramsach-Mariatal sowie für schulpflichtige Buben am Jagdberg in Schlins. Ehemalige HeimbewohnerInnen erzählen eindringlich von der Realität im Fürsorgeerziehungsheim und Fürsorgeapparat.
Zahlreiche erstmals veröffentlichte Fotos und Quellen zeugen vom Ausmaß des Fürsorgeregimes und dem Protest der Kinder und Jugendlichen gegen die vorherrschenden Verhältnisse. Daher ist dieses Buch auch ein Ort der Aufarbeitung schmerzhafter Erinnerungen der ZeitzeugInnen, die einen Einblick in ihre erschütternden und lange Zeit verschwiegenen Berichten gewähren.
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| Weiterführende Links |
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Provinzbibliothek der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol - Innsbruck |
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Stadtbibliothek Innsbruck |
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