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      <marc:subfield code="a">Der Dreiklang der Wirklichkeit</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Salzburg [u.a.]</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Edition Solidarisch leben</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">1. Aufl.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Wenn Raimon Panikkar, der sich als katholischer Theologe, und Religionsphilosoph wie kaum ein anderer um den Dialog und das vertiefte Verständnis der Weltkulturen Verdienste erworben hat, von Ganzheitlichkeit spricht, dann meint er mehr als eine ökologisch umfassende Sicht der uns umgebenden Natur. Wenn er das "Ende der Geschichte" postuliert, so spricht er nicht vom Triumph des Kapitalismus, sondern von der zumindest möglichen (und teils schon erkennbaren) Überwindung der "panökonomischen Ideologie", die uns s. E. "mitten in den Dritten Weltkrieg geführt" hat: Während zwei Drittel der Weltbevölkerung unter Bedingungen leben, die dem Begriff des humanum Hohn sprechen, sind wir Privilegierten drauf und dran, zu Opfern einer globalen Beschleunigungstechnologie zu werden, die Wachstum fast ausschließlich mit "Mehr" gleichsetzt und dabei das "Besser" außer Acht läßt. So steigt unsere Hypothek auf die Zukunft ins Unermeßliche, während das bessere, bescheidenere Leben in der Gegenwart auf der Strecke bleibt. Der Weg dahin führt für Raimon Panikkar über die kosmotheandrische Intuition, die nicht gelehrt, sondern als mystische Erfahrung aufgenommen werden kann. Die Ein-falt des Vielen, den Zusammenhang von Kosmos, Göttlichem und Menschlichem in allen Aspekten der Wirklichkeit zu erkennen bedeutet nach Panikkar, vom nichthistorischen Bewußtsein (der Naturvölker) über das historische Denken (der Moderne) und der ihr verbundenen Krise der Geschichte hinausgehend ein transhistorisches Bewußtsein zu entwickeln. In ihm haben Vergangenheit und Gegenwart mehr Gewicht als die Zukunft, und  "im Dreiklang der Wirklichkeit" kann das Dasein voll gelebt werden.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">190 S.</marc:subfield>
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