Bindung und Jugend

Bezeichnung Wert
Titel
Bindung und Jugend
Untertitel
Individualität, Gruppen und Autonomie
Verfasserangabe
hrsg. von Karl Heinz Brisch. [Die Beitr. von Perry ... wurden von Ulrike Stopfel aus dem Engl. übers.
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Verlag
Ort
Stuttgart
Jahr
Umfang
296 S.
ISBN10
3-608-94827-9
ISBN13
978-3-608-94827-1
Schlagwort
Jugend
Psychisches Trauma
Entwicklung
Bindungstheorie
Bindungslosigkeit
Entwicklungsgefährdung
Psychische Störung
Prävention
Psychotherapie
Entwicklungsstörung
Bindung
Bindungsaufbau
Bindungsbasierte Beratung und Therapie
Bindungsforschung
desorganisierte Bindung
Entwicklungspsychologie
Erzieher
Erziehung
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Kindergarten
Kita
Kleinkind
Krankenschwester
Paarbeziehung
Pädagogik
Pädiatrie
Psychologie
Psychologische Beratung
Schlafstörungen
Seelsorge
Sozialarbeit
Wachstumsverzögerungen
Adoption und Pflegekinder
Aggression
Ängste
Bindungserfahrung
Bindungspsychotherapie
Bindungssystem
Depression
Dissoziation
Drogenmissbrauch
Essstörungen
Gewalt
Gruppenbindung
peer group
sexuelle Schwierigkeiten
Suizidalität
Übersteigertes Bindungsverhalten
Wutanfälle
Softcover / Psychologie/Angewandte Psychologie
9
Konferenzschrift
Kongress
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Bindung und Jugend In der Jugendzeit wird die Bindung an Gruppen mit Gleichaltrigen zu einem bedeutungsvollen Bindungssystem, das den Jugendlichen Schutz und Sicherheit vermittelt und die Entwicklung fördern kann. Es kann auf der anderen Seite aber auch eine Quelle von Angst sein, die Autonomie und Individualität verhindert. Die Autorinnen und Autoren des Bandes behandeln folgende psychische Probleme bei den wegen desorganisierten kindlichen Bindungserfahrungen besonders gefährdeten Jugendlichen: - Depression - Suizidalität - Ängste - Gewalt - Drogenmissbrauch - sexuelle Schwierigkeiten - Essstörungen - Dissoziation. Mit Beiträgen von Ulrike Amann, Katja Bonnländer, Roger Kobak, Christiane Lutz, Marlene Moretti, Andrea Perry, Raija-Leena Punamäki, Sabine Walper, Sandra Wieland, Simon Wilkinson, Peter Zimmermann und Karl Heinz Brisch. In der Jugendzeit sind sichere frühkindliche Bindungserfahrungen von besonderer Bedeutung, da Jugendliche sich verstärkt auf den Weg der Ablösung von ihrer Bindungsperson hin zur Autonomie machen müssen. Dieser Weg macht auch Angst und aktiviert die Bindungsbedürfnisse. Manche Jugendliche können sich gar nicht ablösen, andere suchen eine forcierte Ablösung. Die Bindung an Gruppen mit Gleichaltrigen wird zu einem bedeutungsvollen Bindungssystem, das den Jugendlichen Schutz und Sicherheit vermittelt und die Entwicklung fördern kann. Die pathologische Gruppenbindung kann aber auch eine Quelle von Angst sein, die Autonomie und Individualität verhindert. Jugendliche mit traumatischen Erfahrungen und desorganisierter Bindung aus ihrer Kindheit sind besonders gefährdet, psychische Probleme zu entwickeln, wie Depression, Suizidalität, Panik, Gewalt, Drogen, sexuelle Schwierigkeiten, Essstörungen, Borderline-Symptome. Die Beiträge der Konferenz zeigen anhand von Studien und klinischer sowie pädagogischer Arbeit, wie psychopathologische Entwicklungen dieser Jugendlichen verstanden und wie sie behandelt werden können sowie welche Möglichkeiten zur Prävention bestehen. Dieses Buch richtet sich an: - Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen - Kinderärzte, -psychiater, -psychologInnen - SozialarbeiterInnen, Pädagogen, Jugendhilfemitarbeiter
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