Stumme Angst
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Stumme Angst
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| Untertitel |
Thriller
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| Verfasserangabe |
Christina Stein
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
1. Aufl.
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| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
320 S.
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| ISBN10 |
3-570-16265-6
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| ISBN13 |
978-3-570-16265-1
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Stumme Angst / von Christina Stein
Der Feind in meinem Bett – intensiv und beklemmend
Freitag, Tag 1, Anna
Lass die Augen zu. Lass sie für immer zu, dann wirst du ihn nicht sehen.
Ich hatte sie nur kurz geöffnet, einen winzigen Spalt breit, und gesehen, dass er dort sitzt. Dort auf der Bettkante, in einem Zimmer, das ich nicht kenne.
Angst fühlt sich also so an. Angst erfasst dich und du wirst zu Stein. Reglos liegst du, die Arme über dem Kopf gefesselt. Bloß das Herz mag noch schlagen, mag rasend gegen den Brustkorb hämmern.
Vielleicht hatte ich die Augen ein klein wenig zu sehr geschlossen, sie zusammen gekniffen, denn er spürt, dass ich nicht mehr schlafe.
„Anna“, flüstert er. „Mach die Augen auf.“
Ich weine, bevor ich sie öffne.
„Ich habe Angst. Ich habe solche Angst.“
„Mach die Augen auf.“
Ich schaue ihn an. Sein Gesicht, auf das ich einmal meine Hände legte.
„Warum tust du das?“
Statt zu antworten streicht er mir übers Gesicht, nennt wieder meinen Namen.
„Warum tust du das?“
„Du hast keine Ahnung, wie sich Einsamkeit anfühlen kann.“
„Doch, und das weißt du genau.“
„Mag sein. Aber das hier ist anders.“
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bibliothek Fernitz-Mellach |
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