Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde - und warum

Bezeichnung Wert
Titel
Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde - und warum
Untertitel
die Geschichte des Abebe Bikila
Verfasserangabe
Paul Rambali . Übers. von Birgit Schmitz
Medienart
Person
Verlag
Ort
Hamburg
Jahr
Umfang
397 S.
ISBN10
3-551-58172-X
ISBN13
97835515817
Fußnote
Übers. aus dem Engl.
Annotation
Ein äthiopischer Hirtenjunge erläuft barfuß Olympia-Gold. (DR) Eigentlich ist das vorliegende Buch eine Heldengeschichte. Abebe Bikila hat 1960 in Rom den olympischen Marathon gewonnen: Barfuß, aus eigener Kraft und dem Willen, seiner eigenen Identität davonzulaufen. Ein Autounfall setzt dieser Karriere einen dramatischen Schlusspunkt. So enden Heldengeschichten: Tragisch, mit dem "Wenn-doch-nur", das in den LeserInnen zurückbleibt. Abseits des hier geschaffenen Idols lesen sich die vereinnahmenden Äußerungen des äthiopischen Kaisers Haile Selassie beinahe harmlos, wenn er über Äthiopien spricht: "In diesen Zeiten brauchen wir Vorbilder für Mut und Loyalität, Vorbilder für Pflichterfüllung und Dienst am Vaterland". Soll der einst barfuß laufende Hirtenjunge diese Einheit des Volkes schaffen, die Studentenunruhen allein durch seine Lauferfolge und seine Vorbildwirkung besänftigen? Dieser Roman zeigt zwei Seiten der olympischen Medaillen: persönliche Siege und deren politische Vereinnahmung. Zwei Jahre nach dem Tod des an einer Hirnblutung verstorbenen Abebe Bikila verstarb 1975 Haile Selassie in Gefangenschaft der Militärjunta. Der ehemalige Hirtenjunge hat sich den Wunsch, "etwas erreichen zu können", erfüllt, seine Umgebung ist mit ihm gewachsen. Ein empfehlenswertes Buch. *bn* Christina Repolust
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