Strukturen der Komplexität
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Strukturen der Komplexität
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| Untertitel |
eine Morphologie des Erkennens und Erklärens
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| Verfasserangabe |
Rupert Riedl
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Berlin
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| Jahr | |
| Umfang |
367 S.
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| ISBN10 |
3-540-66873-X
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Nichts, so Rupert Riedl, ist natürlicher als das Komplexe, und doch fällt es den Wissenschaften, insb. den Naturwissenschaften, schwer, sich diesem Phänomen mit hinreichendem Erfolg zu widmen. Seit Jahrhunderten darauf bedacht, sich der Welt in analytisch-rationaler Annäherung mit kontinuierlich schärferem (und zugleich verengtem) Blick auf das Detail zu nähern, unterliegen Physik, Chemie und Biologie gleichermaßen "bösen Täuschungen", "einem Teufelskreis aus kollektiver Anmaßung und Ignoranz" (S. 342). Die Verluste und teils schon irreversiblen Folgen dieser Fehlhaltung sind beachtlich, haben sie doch unsere Kulturen insgesamt, so Riedl, in eine "deduktive Schieflage" geführt, was sich unter anderem darin zeige, dass auch in den Schulen mehr Augenmerk auf "Syntax und Rechenwesen" als auf die Vermittlung des induktiv Schöpferischen gelegt wird. Nicht von Ungefähr, so der Autor durchaus sarkastisch, "werden wir auch von Juristen regiert, und selbst Staatenlenker mögen den treu gesetzesfolgenden Bürger präferieren" (S. 340).
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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